<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207</id><updated>2012-01-23T11:49:52.389-08:00</updated><category term='Hashim Thaçi'/><title type='text'>Drenicë / Burojë</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-2275163373096550570</id><published>2010-09-09T12:51:00.000-07:00</published><updated>2011-04-17T14:20:46.317-07:00</updated><title type='text'>KOSOVO</title><content type='html'>KOSOVO&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst war die Geschichte des Kosovo, des "Amselfelds", friedlich: Seit dem Mittelalter lebten Serben und Albaner einträchtig zusammen. Für die ab dem 7. Jahrhundert eingewanderten Serben galt die Region bald als diBevölkerung seit den Dreißigerjahren (60 zu 40 Prozent) zugunsten der Albaner.Im sozialistischen Jugoslawien wurde das Kosovo zu einer autonomen Provinz in Serbien erklärt. Staatspräsident Tito wollte Kosovo und die Provinz Vojvodina sogar zu gleichberechtigten Republiken erheben, scheiterte jedoch an dem Widerstand der Serben. In der Verfassung von 1974 erhielten das Kosovo und die Region Vojvodina als Kompromiss einen den anderen sechs Republiken vergleichbaren Status. So waren die Vertreter der beiden autonomen Provinzen stimmberechtigt im Staatspräsidium vertreten. Allerdings wurde den Regionen das Recht auf Sezession abgesprochen. Mit der Verfassungsrevision 1990 in Serbien wurde der autonome Status des Kosovo zurückgeschraubt, das Parlament und die Regierung des Kosovo aufgelöst. Die Stimmen des Kosovo und der Vojvodina im jugoslawischen Staatspräsidium erhielt Serbien.Heute ist die Bevölkerung des Kosovo jung und - Statistiken fehlen - wohl im Schnitt um die 20 Jahre alt. Im Kosovo leben etwa 2 Millionen Menschen, davon sind mehr als 100.000 Serben (vor 1999: über 200.000) und einigen zehntausend Mitglieder anderer Minderheiten. So gibt es die slawischen Muslime der Gorani und der Bosniaken sowie Roma, Ashkali, "Ägypter" und Türken. Türkisch ist bis heute offizielle Stadtsprache in der zweitgrößten Stadt Prizren.Die letzten Wahlen zum Parlament des Kosovo fanden am 17. November 2007 statt. Die Demokratische Partei (PDK) unter dem Spitzenkandidaten Hashim Thaçi wurde mit 34 Prozent stärkste Kraft. Die Demokratische Liga (LDK) des Präsidenten Fatmir Sejdiu kam mit 22,6 Prozent auf den zweiten Platz (2003 noch 45 Prozent). 20 von 120 Sitzen im Parlament sind für ethnische Minderheiten reserviert - 10 für Serben, 4 für Ashkali beziehungsweise Kosovo-Ägypter und Roma, 3 für Bosniaken, 2 für Türken und 1 für Gorani. Die meisten Serben boykottierten die Wahl. Dennoch wurden zwei Serben zu Ministern der Regierung berufene Wiege ihrer Nation, die Albaner dagegen sehen sich heute als die Urbevölkerung. Die Niederlage gegen die Türken 1389 auf dem Amselfeld ist für die Serben bis heute ein nationales TraumaIm Jahr 1912 eroberte die serbische Armee das Kosovo und annektierte es. Seither fühlen sich die Albaner als Menschen zweiter Klasse. In den Zwanzigerjahren ließ der serbische Staat Albaner in die Türkei deportieren, während des Zweiten Weltkriegs, unter italienisch-deutscher Besatzung, revanchierten sich die Albaner mit der Vertreibung von Serben. Angesichts der höheren Natalität der Albaner veränderte sich die Zusammensetzung der .&lt;br /&gt;Klima: gemäßigt kontinental mit ausgeprägten, jahreszeitlich bedingten&lt;br /&gt;Temperaturschwankungen (im Sommer bis 40 °C , im Winter bis unter −20 °C).&lt;br /&gt;Lage: im Zentrum der Balkanhalbinsel, grenzt an Serbien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Albanien und Montenegro&lt;br /&gt;Größe: 10.877 Quadratkilometer&lt;br /&gt;Hauptstadt: Prishtina/Priština, Bevölkerung zwischen 250.000 und 550.000 (keine Volkszählung seit 1981)&lt;br /&gt;Bevölkerung: Einwohnerzahl: ca. 2 Millionen, davon (nach aktuellen Schätzungen der OSZE) ca. 91% Albaner, 4% Serben, 5% übrige Minderheiten (Türken, Bosniaken, Gorani, Roma, Ashkali und sog. Ägypter)&lt;br /&gt;Landessprachen: Amtliche Landessprachen sind Albanisch und Serbisch. Türkisch, Bosnisch und Romani können auf kommunaler Ebene als amtliche Sprachen Anwendung finden.&lt;br /&gt;Religionen: Islamische Gemeinschaft (Bevölkerungsmehrheit), Serbisch-Orthodoxe Kirche, Katholische Kirche (zur Religionszugehörigkeit sind derzeit keine aussagekräftigen Statistiken vorhanden).&lt;br /&gt;Nationaltag:17.02.2008, Tag der Unabhängigkeitserklärung Kosovos&lt;br /&gt;Unabhängigkeitsdatum:Am 17.02.2008 wurde die Unabhängigkeit Kosovos proklamiert; bislang von 55 Staaten, darunter 22 Mitgliedsstaaten der EU, anerkannt.&lt;br /&gt;Staatsform/Regierungsform: Republik/Parlamentarische Demokratie mit Einkammerparlament (Verfassung vom 15.06.2008)&lt;br /&gt;Staatsoberhaupt:Staatspräsident Dr. Fatmir Sejdiu (LDK), gewählt für fünf Jahre (erster Amtsantritt: 10.02.2002, zweiter Amtsantritt: 09.01.2008)&lt;br /&gt;Regierungschef: Premierminister Hashim Thaçi (PDK),&lt;br /&gt;Amtsantritt: 09.01.2008 (vierjähriges Mandat)&lt;br /&gt;Außenminister:Skender Hyseni (LDK), Amtsantritt: mit Verabschiedung der Verfassung am 15.06.2008&lt;br /&gt;Parlament:Einkammerparlament, 120 Sitze, 20 davon für Minderheitenvertreter reserviert (zehn für Vertreter der Kosovo-Serben, vier für Roma, Aschkali und Ägypter, drei für Bosniaken, zwei für Türken und einer für Gorani), im November 2007 für vier Jahre gewählt; Parlamentspräsident: Jakup Krasniqi (PDK)&lt;br /&gt;Regierungsparteien: Demokratische Partei Kosovos (PDK), 30.83% der Stimmen bei den Wahlen im November 2007, 37 Sitze, Vorsitzender: Hashim Thaçi; in Koalition mit der Demokratischen Liga Kosovos (LDK), 20,83 % der Stimmen,25 Sitze, Vorsitzender: Dr. Fatmir Sejdiu.&lt;br /&gt;Opposition:&lt;br /&gt;AKR (Allianz Neuer Kosovo), 13 Sitze, Vorsitzender: Behgjet Pacolli&lt;br /&gt;AAK (Allianz für die Zukunft Kosovos), 13 Sitze, Vorsitzender: Ramush Haradinaj.&lt;br /&gt;LDD (Demokratische Liga von Dardanien), 11 Sitze, Vorsitzender: Nexhat Daci (Abspaltung von der LDK im Januar 2007)&lt;br /&gt;SLS (Selbstständig Liberale Partei), kosovo-serbische Partei, 7 Sitze, Vorsitzender: Bojan Stoijanovic&lt;br /&gt;Gruppe 7+, zusammengesetzt aus politischen Vertretern der türkischen, bosniakischen und Roma-Gemeinschaften, 7 Sitze, Vorsitzende: Mufera Sinik&lt;br /&gt;Parteilose: 7 Sitze&lt;br /&gt;Gewerkschaften: Verband der Unabhängigen Gewerkschaften Kosovos (BSPK), gegründet 1990&lt;br /&gt;Verwaltungsstruktur: Zentralstaat mit 30 Gemeinden. Im Zuge der Dezentralisierung sollen fünf weitere Gemeinden gegründet werden.&lt;br /&gt;Mitgliedschaft in Internationalen Organisationen: bislang keine&lt;br /&gt;Wichtigste Medien:Fernsehen: öffentlich-rechtlicher Sender RTK, KTV, TV21, zahlreiche lokale PrivatsenderRundfunk: öffentlich-rechtlicher Sender Radio Kosova (RTK), Radio Blue Sky, Radio DukagjiniTageszeitungen: „Koha Ditore“, „Express“, „Lajm“, „Zeri“, „Kosova Sot“, „Bota Sot“, „Epoka e Re“ und „Info Press“Englischsprachige Presse: „Pristina Insight“ und „Kosov@ Post“&lt;br /&gt;Bruttoinlandsprodukt (BIP): ca. 3, 804 Mrd EUR (2008)&lt;br /&gt;BIP/Kopf: ca. 1.759 EUR (2008)&lt;br /&gt;_______________________________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.02.2009&lt;br /&gt;KOSOVO FEIERT ERSTEN GEBURTSTAG&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem 17. Februar 2008 ist Kosovo unabhängig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Deutschland erkennen bis jetzt 58 Staaten das Land völkerrechtlich an. Deutschland unterstützt den weiteren Aufbau Kosovos personell und materiell.&lt;br /&gt;Am 17. Februar 2008 hat das kosovarische Parlament die Unabhängigkeit des Landes erklärt und sich zur Umsetzung des „Comprehensive Settlement Proposal“ (Ahtisaari-Paket) und insbesondere der darin enthaltenen weitgehenden Bestimmungen zum Schutz der Minderheiten sowie der Kultur- und Religionsstätten verpflichtet.&lt;br /&gt;Mit Inkrafttreten der Verfassung der Republik Kosovo am 15. Juni 2008 wurde formal der Prozess der Staatsbildung abgeschlossen. Die Verfassung entspricht europäischen Standards mit Garantien zum Schutz der Menschenrechte und Minderheiten.&lt;br /&gt;Neben Deutschland haben bisher 58 Staaten, darunter 22 EU-Mitgliedsstaaten, das Land völkerrechtlich anerkannt. Deutschland und die EU unterstützen den weiteren Aufbau Kosovos personell und materiell.&lt;br /&gt;Erste Fortschritte beim Aufbau demokratischer Institutionen und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft zeichnen sich ab. Dennoch müssen die Menschen in Kosovo eine konkrete Verbesserung ihrer Lebensumstände erfahren.&lt;br /&gt;Deshalb kommt es auch in Zukunft darauf an, das kosovarische Staatswesen zu stabilisieren. Dazu gehören:&lt;br /&gt;die Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit,&lt;br /&gt;der Aufbau von Justiz und öffentlicher Verwaltung,&lt;br /&gt;der Kampf gegen die Korruption und das organisierte Verbrechen sowie&lt;br /&gt;die bessere Integration der Minderheiten, insbesondere der Kosovo-Serben.&lt;br /&gt;Deutschland engagiert sich&lt;br /&gt;Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland, verbunden mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, erfolgte am 21. Februar 2008. Zuvor hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten am 18. Februar 2008 darauf geeinigt, dass jeder Staat über seine Beziehungen zu Kosovo in Übereinstimmung mit seiner nationalen Praxis und dem Völkerrecht selbst entscheidet.&lt;br /&gt;Deutschland setzt sich seit langem für einen demokratischen, multiethnischen und wirtschaftlich florierenden Kosovo ein. Es unterstützt den Aufbau des Landes in personeller und finanzieller Hinsicht.&lt;br /&gt;Bei der internationalen Geberkonferenz im Juli 2008 machte Deutschland Zusagen in Höhe von 100 Millionen Euro für die Jahre 2008 und 2009 und ist damit nach den USA zweitgrößter bilateraler Geber.&lt;br /&gt;Hinzu kommen das deutsche Engagement in den vor Ort tätigen internationalen Organisationen (EULEX Kosovo, KFOR, der OSZE-Mission OMIK und Büro des Internationalen Zivilen Repräsentanten/ICO), die deutschen EU-Beiträge sowie humanitäre Hilfen.&lt;br /&gt;Zuletzt stellte die Bundesregierung für den Aufbau der neu gegründeten professionellen Sicherheitskraft des Landes Fahrzeuge und Anhänger aus Bundeswehrbeständen zur Verfügung. Diese Kosovo Security Force (KSF) nimmt bis auf weiteres zivile Aufgaben wie Krisenreaktion, Sprengmittelbeseitigung und Zivilschutz wahr.&lt;br /&gt;Unterstützung durch die EU&lt;br /&gt;Mit der ESVP-Rechtsstaatlichkeitmission EULEX leistet die EU einen substantiellen Beitrag zur Etablierung eines professionellen, multiethnischen Justiz-, Polizei- und Zollwesens. Die Mission hat im gesamten Kosovo den Großteil der bislang durch die United Nations Interim Mission in Kosovo (UNMIK) wahrgenommenen Aufgaben übernommen.&lt;br /&gt;EULEX Kosovo nahm am 9. Dezember 2008 mit einer Personalstärke von rund 1.600 internationalen (und etwa 500 lokalen) Experten ihre Tätigkeit auf. Sie erreichte am 6. April 2009 mit rund 1.750 internationalen Mitarbeitern ihre volle Einsatzfähigkeit. Sie verfügt über begrenzte exekutive Befugnisse, so etwa bei der Verfolgung der organisierten Kriminalität und Kriegsverbrechen sowie bei Grenzkontrollen und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung (“Crowd and Riot Control“).&lt;br /&gt;An der Mission, die zunächst auf zwei Jahre ausgelegt ist, beteiligt sich Deutschland gegenwärtig mit annähernd 100 Polizisten und rund 20 zivilen Experten.&lt;br /&gt;Wie sämtliche Staaten des westlichen Balkans hat auch Kosovo eine europäische Perspektive und strebt langfristig eine Aufnahme in die EU an. Der im März 2003 eigens für Kosovo geschaffene „Stabilisation and Association Process Tracking Mechanism“ (STM) soll das Land auf seinem Weg in die EU unterstützen.&lt;br /&gt;Die Europäische Kommission kündigte in ihrem Fortschrittsbericht zu Kosovo an, im Herbst 2009 im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses (SAA) eine Machbarkeitsstudie vorzulegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-2275163373096550570?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/2275163373096550570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=2275163373096550570' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/2275163373096550570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/2275163373096550570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2010/09/kosovo.html' title='KOSOVO'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-370074548537843104</id><published>2010-07-23T06:57:00.000-07:00</published><updated>2010-07-25T04:35:26.624-07:00</updated><title type='text'>Bajram Rexhepi</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEwhUKniMPI/AAAAAAAACYE/f1MiO5D0i38/s1600/Bajram-Rexhepi+Kopie.bmp"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497805875443806450" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEwhUKniMPI/AAAAAAAACYE/f1MiO5D0i38/s400/Bajram-Rexhepi+Kopie.bmp" /&gt;&lt;/a&gt;Bajram Rexhepi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist geboren am 3. Juni 1954 in Mitrovica, ist ein kosovarischer Politiker und amtierender Innenminister des Kosovo. Er war der erste Ministerpräsident des Landes nach dem Kosovo-Krieg. Er ist Mitglied der nach Wählerstimmen zweitstärksten Partei des Kosovo, der Demokratischen Partei des Kosovo (alb.: Partia Demokratike e Kosovës / PDK), diese gilt als eine der Nachfolgeorganisationen der kosovo-albanischen Guerillatruppe UÇK. Er legte 1979 einen Hochschulabschluss in Medizin an der Universität Priština ab und ging dann bis 1985 zur Universität Zagreb. Von 1985 bis 1990 war er in seiner Heimatstadt Mitrovicë als Chirurg tätig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Kosovo-Krieges 1999 trat Rexhepi der UÇK bei, in der er drei Monate als Feldarzt tätig war. Bei den ersten Wahlen zum Kosovo-Parlament im November 2001 errang seine Partei 25,7% der Stimmen und wurde damit zweitstärkste Kraft nach Ibrahim Rugovas Demokratischer Liga des Kosovo. Am 4. März 2002 wurde Rexhepi vom kosovarischen Parlament zum Ministerpräsidenten bestimmt. Bei den nächsten Wahlen, am 24. Oktober 2004 wurde die Demokratische Partei erneut zweiter hinter der LDK. Am 3. Dezember wurde Ramush Haradinaj, der später wegen Kriegsverbrechen in Den Haag angeklagt wurde, Rexhepis Nachfolger als Ministerpräsident.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rexhepi war ausserdem Bürgermeister seiner Geburtsstadt Mitrovica und Präsident der Gesellschaft der Kosovo-Gemeinden (vgl. Städtetag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rexhepi gilt als moderater Politiker, der sich für den Ausgleich zwischen den ethnischen Gruppen im Land einsetzt. Um die Teilung des Kosovo zwischen Serben und Albanern zu verhindern, schlug Rexhepi einen Gebietstausch mit Serbien vor (Nordkosovo für das Preševo)&lt;br /&gt;Er ist verheiratet und hat eine Tochter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-370074548537843104?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/370074548537843104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=370074548537843104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/370074548537843104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/370074548537843104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2010/07/bajram-rexhepi.html' title='Bajram Rexhepi'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEwhUKniMPI/AAAAAAAACYE/f1MiO5D0i38/s72-c/Bajram-Rexhepi+Kopie.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-2869787758992574024</id><published>2010-04-08T00:20:00.000-07:00</published><updated>2010-05-25T12:11:50.874-07:00</updated><title type='text'>DARDANIEN - WER SIND ALBANER</title><content type='html'>&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Dardania.png"&gt;&lt;img style="WIDTH: 397px; HEIGHT: 189px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Dardania.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dardanien ist eine historische Region in Südosteuropa, die sich zwischen den Flüssen Ibar, Morava und dem Oberlauf des Vardar erstreckte. Sie umfasst das heutige Territorium Kosovos und ferner einige Gebiete im Süden Serbiens sowie in Mazedonien. Die Region war nach dem illyrischen Stamm der Dardaner benannt, der sich im Osten mit thrakischen Elementen vermischte.&lt;br /&gt;Die Dardaner, schon bei Homer erwähnt, unternahmen in der Antike häufig Raubzüge in das südlich gelegene Gebiet der Makedonen, wurden jedoch 335 v. Chr. von Makedonien unterworfen. 279 v. Chr. zogen aus Makedonien vertriebene keltische Stämme ins Land der Dardaner. Um 250 v. Chr. breiteten sich die Dardaner bis zur Adria aus, wobei ihre schärfsten Gegner die illyrischen Ardiaioi (deutsch Ardiäer) waren. 229 v. Chr. schlugen die Dardaner Demetrios II. Unter Phillip V. wurden Dardaner um Pella, Edessa und Beroia angesiedelt.&lt;br /&gt;Mitte des 1. Jahrhunderts geriet das Gebiet unter die Herrschaft Roms und bildete einen Teil der Provinz Moesia (später Moesia superior). In dieser Zeit wurden in Dardanien zahlreiche Veteranenkolonien errichtet, die Stadt Scupi entwickelte sich zur Metropole, weiterhin gründete Kaiser Trajan das Stadt Ulpiana. Nach einem Aufstand unter Mark Aurel wurden sie zum römischen Militärdienst ausgehoben. Im Zuge der Reformen Diokletians wurde die römische Provinz Dardania begründet, welche die Städte Naissus, Ulpiana, Scupi, das Municipium Dardanorum und Justiniana Prima umfasste. Prokopios von Caesarea verzeichnete im 6. Jahrhundert 69 Festungen in Dardanien. Im 7. Jahrhundert wurde das Gebiet nach erfolglosen Kriegen Maurikios’ von Slawen eingenommen.&lt;br /&gt;Im Spätmittelalter erscheint Dardanien erneut in den Werken gelehrter Autoren. Heute wird der Name von Kosovo-Albanern gelegentlich als alternative Bezeichnung für Kosovo verwendet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer sind die Albaner?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Albaner führen ihre Ursprünge auf die Illyrer zurück, das älteste Volk auf dem Balkan, das bereits mehrere Jahrhunderte vor der Ankunft der Hellenen dort sesshaft war. Die Geschichte der wichtigsten Städte im heutigen Albanien legt Zeugnis der vielen Einflüsse ab, die diese Region formten. Ein Beispiel dafür ist Shkodra (Skutari), die wichtigste Stadt im Norden Albaniens: sie war römisch, byzantinisch, slawisch, venezianisch und osmanisch. Zum Ende des 19. Jahrhunderts war seine Bevölkerung katholisch, orthodox und muslimisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Albaniens Nationalheld ist Gjergji Kastrioti (Skanderbeg), der zuerst ein muslimischer und osmanischer General war, bevor er sich wieder zum Christentum bekannte und 20 Jahre gegen die osmanischen Eroberer Albaniens kämpfte. Erst mit seinem Tod im Jahr 1468 unterlag das Land den Osmanen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach konvertierten viele Albaner zum Islam. Osmanischen Albanern standen in der Verwaltung des Reiches alle Karrierewege offen. Von den 42 Großwesiren waren in der Phase der größten osmanischen Macht (von 1453 bis 1623) elf Albaner und nur fünf Türken (andere waren griechische, bosnische, tscherkessische oder georgische Muslime).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Zugehörigkeit zur Elite dieses großen multiethnischen Reiches hemmte gleichzeitig die Entwicklung einer albanischen Identität. Schulen waren in Albanien verboten. Soweit es sich um orthodoxe Albaner handelte, drohte die (griechische) Kirche jedem, der schrieb, mit der Exkommunikation. Es gab keine einheitliche albanische Grammatik bis 1979 und die Impulse zur Entwicklung einer einheimischen albanischen Hochkultur kamen aus der Diaspora in Sizilien, Kalabrien, Istanbul, Rumänien und Bulgarien. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Bibel ins Albanische übersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naim Frasheri, eine führende Persönlichkeit der Geschichte des albanischen Nationalismus im 19. Jahrhundert, merkte an, dass den Albanern ein wesentliches Merkmal des Nationalismus' seiner Nachbarn auf dem Balkan fehle: eine gemeinsame Religion. Die unterschiedlichen albanischen Stämme gehörten dem Katholizismus, der Orthodoxie, dem sunnitischen sowie dem Bektashi-Islam an. Bis heute stellt die religiöse Vielfalt kein ernsthaftes Problem in Albanien dar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-2869787758992574024?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/2869787758992574024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=2869787758992574024' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/2869787758992574024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/2869787758992574024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2010/04/dardanien.html' title='DARDANIEN - WER SIND ALBANER'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-6548658572580114598</id><published>2010-02-10T11:02:00.000-08:00</published><updated>2010-02-10T12:12:21.305-08:00</updated><title type='text'>Bajram Kelmendi</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S3MTGSE8QsI/AAAAAAAACUU/9m9jBjLRqrg/s1600-h/Bajram+Kelmendi.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 286px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5436710173819028162" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S3MTGSE8QsI/AAAAAAAACUU/9m9jBjLRqrg/s400/Bajram+Kelmendi.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Bajram Kelmendi&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unter dem Volk bekannt als „Avokat Kelmendi“, setzte sich als Jurist für die Rechte und die Freiheit der Albaner aus Kosovo ein. Er war Gründer des Menschenrechtsrates in Prishtina. Am 25.-26. März des Jahres 1999 wurde er zusammen mit seinen zwei Söhnen ermordet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Seine Arbeit als Jurist und politischer Aktivist&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Anwalt vertrat Bajram Kelmendi viele politische Gefangene und setzte sich für die einzig verbliebene albanische Tageszeitung „Koha Ditore“ ein. Neben seiner Arbeit als Anwalt, informierte er auch verschiedene ausländische Menschenrechtsorganisationen über die serbische Staatswillkür und die politisch, motivierten Verbrechen an der kosovo-albanischen Bevölkerung und sammelte Beweise für den Haager Gerichtshof. Bajram Kelmendi genoss sowohl in seiner Heimat Kosovo, als auch im Ausland grosses Ansehen für seine Arbeit. Dieser Ruhm hält auch noch heute, nach seiner Ermordung, an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Ermordung von Bajram Kelmendi&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen seiner detailgetreuen Protokollierung der serbischen Verbrechen an der kosovo-albanischen Bevölkerung wurde er für den serbischen Staat immer gefährlicher. In der Nacht des 24. März, ungefähr zeitgleich mit den Nato-Luftangriffen, stürmten fünf serbische Polizisten das Haus der Kelmendi’s. Nach den Worten der Frau von Bajram Kelmendi, Nekibe Kelmendi, versuchte der Sohn Kastriot die Polizei anzurufen, um ihnen mitzuteilen, dass jemand in das Haus eingedrungen sei, doch die serbische Polizei hat zuvor die Telefonleitung gekappt. Die Familienangehörigen mussten allesamt mit dem Bauch auf dem Boden liegen. Die Polizei begann mit ihrer Hausdurchsuchung, konnte aber nichts finden. Gegen 13:30, nahm die Polizei Bajram und seine beiden Söhne, Kushtrim und Kastriot Kelmendi fest. Am Morgen des 26 März, fand man ihre Leichen an einer Nebenstrasse von „Fushë Kosovë“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Fall „Bajram Kelmendi“ und die Verfolgung kosovo-albanischer Intellektueller&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Tot von Bajram Kelmendi brach in der Stadt Prishtina vor allem unter den Akademikern, Journalisten, Politikern und Juristen, die sich allesamt für die Rechte der Albaner einsetzten, Massenpanik aus. Verbrechen an unschuldigen, albanischen Zivilisten gab es zwar schon vor der Ermordung von Bajram Kelmendi, doch war seine Ermordung auch ein Zeichen dafür, dass die serbische Geheimpolizei von nun an auch kein Halt vor politischen Aktivisten machten, die auch im Ausland bekannt waren. Einige jener, die sich ihres Lebens nicht mehr sicher waren, flohen in die Nachbarländer Mazedonien oder Albanien, anderen gewährte man in Westeuropa politisches Asyl. Im Exil setzten sich viele dieser politischen Verfolgten weiterhin für die Rechte der Albaner im Kosovo ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nekibe Kelmendi&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nekibe Kelmendi wurde in Peja geboren. Wie ihr Mann studierte auch sie an der juristischen Fakultät in Prishtina. Nach ihrem Studium erlernte sie den Beruf Anwältin und wurde somit zur ersten albanischen Frau, die diesen Beruf bekleidete. Heute ist Nekibe Kelmendi als Justizministerin für die kosovarische Regierung tätig. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-6548658572580114598?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/6548658572580114598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=6548658572580114598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6548658572580114598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6548658572580114598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2010/02/bajram-kelmendi.html' title='Bajram Kelmendi'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S3MTGSE8QsI/AAAAAAAACUU/9m9jBjLRqrg/s72-c/Bajram+Kelmendi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-3706298360037167233</id><published>2009-09-05T02:36:00.000-07:00</published><updated>2011-10-09T02:03:13.619-07:00</updated><title type='text'>Jakup Krasniqi</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Jakup Krasniqi&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Geboren am 1. Januar 1951 in Fatos Drenas ist ein kosovarischer Politiker und Parlamentspräsident des Kosovo.&lt;br /&gt;&lt;a id="Leben" name="Leben"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Leben&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Krasniqi studierte Geschichte an der philosophischen Fakultät der Universität Priština. Später war er in Skenderaj Geschichtslehrer. In den Jahren 1981 bis 1991 befand sich Krasniqi in Zrenjanin und Novi Sad in serbischer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;Seit der Gründung des Kosovo ist er aktives Mitglied im Vorstand der LDK in Drenas. Aktiv engagierte er sich beim Aufbau der UÇK und war während des Kosovokrieges deren Pressesprecher. 1999 nahm er als Mitglied der albanischen Delegation an den Verhandlungen zum Vertrag von Rambouillet in Frankreich teil.&lt;br /&gt;Im selben Jahr wurde die Demokratische Partei des Kosovo (PDK) gegründet. Seither ist Krasniqi Mitglied und Generalsekretär dieser Partei. Bei den ersten freien Wahlen im Kosovo wurde Krasniqi Abgeordneter des Parlaments und Vorsitzender der PDK-Fraktion.&lt;br /&gt;In der ersten Nachkriegsregierung wurde Krasniqi Minister für den Öffentlichen Dienst. Bei den Verhandlungen mit der serbischen Seite war er Mitglied der strategischen politischen Gruppe (Grupi politik strategjik). Bei den Parlamentswahlen im Kosovo 2007 wurde die PDK Wahlsieger. Am 9. Januar 2008 wählte ihn das neue Parlament des Kosovo zu seinem Präsidenten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-3706298360037167233?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/3706298360037167233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=3706298360037167233' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3706298360037167233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3706298360037167233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/09/jakup-krasniqi.html' title='Jakup Krasniqi'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-7128116146034130186</id><published>2009-08-28T10:25:00.000-07:00</published><updated>2009-08-28T10:29:07.647-07:00</updated><title type='text'>Amselfeld</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die Albaner und die Schlacht auf dem Amselfeld&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Prof. Stefan Pollo Direktor des Institutes für Geschichte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Albanien heute, 3/89&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schlacht auf dem Amselfeld des Jahres 1389 zwischen der Koalition der Balkanländer Und den osmanischen Besatzern gehört zu den grossen Ereignissen der Vergangenheit, die im Leben der Völker unserer Halbinsel eine Wende markierten. Wir gedenken dieser Schlacht nicht einfach als eines historischen Ereignisses. Die osmanischen Armen errangen dabei zwar den Sieg, und bahnten dadurch den Weg zur Besetzung des ganzen Balkans, wir aber gedenken ihr als einer Schlacht, bei der die Balkanvölker dafür kämpften, ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu verteidigen, wobei sie unzählige Opfer brachten, als einer Schlacht, die die Balkanvölker zu einer einzigen Front gegen die fremden Eindringlinge vereinigte. Diese Schlacht wurde im Gedächtnis der Generationen, in ihren Liedern und Sagen verankert und verewigt.Die Albaner zeichneten sich in dem heroischen Widerstand gegen die osmanischen Eindringlinge Ende des 14. Jahrhunderts durch Tapferkeit und ihren freiheitsliebenden Geist sowie durch ihre Bereitschaft aus, mit den Nachbarn gegen den gemeinsamen Feind zusammenzuarbeiten.Bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konsolidierte sich in Albanien die Tendenz, einen zentralisierten Staat aufzubauen, der in den 70er und 80er Jahren unter der Führung von Gjergj Balsha II. den grössten Teil der albanischen Gebiete erfasste, und sich zeitwilig bis nach Prizren und zum Amselfeld erstreckte. Diesen Prozess unterbrach jedoch der osmanische Sturm. Damit begann für die Albaner die lange Periode der Kämpfe für die Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit, welche mehr als 100 Jahre andauerte. Der Überfall der Sultanarmeen gefährdete nicht nur die Albaner, sondern alle Balkanvölker. Und bereits am Anfang ergab sich die Notwendigkeit der Vereinigung der Kräfte, um die Agression zurückschlagen zu können. Die Albaner vereinigten sich mit ihren Nachbarn bei der Schlacht von Marica im Jahr 1371. Ihr folgten andere Schlachten der Albaner mit den osmanischen Türken. Die Niederlagen bekräfgten die Notwendigkeit der Vereinigung. Der erste Sieg der albanischen Verbände von Gjergj Balsha II., die sich mit den serbischen und bosnischen Kräften vereinigt hatten, wurde im Jahr 1387 bei Ploshnik errungen. Diese Siege konsolidierten die Balkankoalition und die Überzeugung, die osmanische Agression durch eine entscheidende Schlacht ihrer vereinigten Kräfte zurückschlagen zu können. Und diese Schlacht fand am 28. Juni 1389 auf dem Amselfeld statt. Die Hauptkräfte, die an dieser Schlacht teilnahmen, waren die des serbischen Fürstentums von Morava mit König Lasar, die des albanischen Fürstentumes von Gjergj Balsha II., "von Jorgji, des Herren des albanischen Shkodra", wie ihn die osmanischen Geschichtsschreiber nannten, ferner die des serbischen Fürstentums von Wuk Brankowitsch, der die albanischen Gebiete von Kosovo besass, und die des Fürstentums von Bosnien unter dem Herren Twartko. Historischen Angaben zufolge nahmen an dieser Schlacht auch die Streitkräfte zweier albanischer Feudalherren teil, nämlich die von Dhimiter Jonima, dessen Besitze zwischen Lezha und Rreshen lagen, und die von Todor Muzaka II., des Herren von Berat und Herrscher der Myzeqe. "Die albanischen Herren", heisst es in der Chronik von Muzaka, "zogen ins Feld vereinigt als Verbündete eines gemeinsamen Krieges". Darüber hinaus, heisst es in den historischen Quellen, gab es auch bulgarische und aromunische Kräfte.Die regulären albanischen Verbände bezogen Stellung an der rechten Frontflanke, wo sich, nicht zufällig, auch die Streitkräfte von Wuk Brankowitsch aufstellten, zu denen auch die KosovoAlbaner gehörten.Der Kampf auf dem Amselfeld war sehr hart, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Dort starb auch Sultan Murat I., getötet von dem Albaner Milosh Kopiliqi, ebenso wurde der Fürst Lazar, der die Balkankoalition leitete, von den Türken gefangengenommen und aus Rache hingerichtet.Konstantin Jirecek zufolge "konnten nur wenige von den albanischen Feudalherren, die an der Schlacht teilnahmen, ihr Vaterland wiedersehen" .Der Sieg der Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld war von katastrophalen Folgen für den Balkan. Mit dem unaufhaltsamen Vorstoss der feindlichen Armeen wurde auch der Unabhängigkeit der feudalen Staaten der Halbinsel ein Ende gesetzt, die nun zu Vasallen des osmanischen Reiches wurden.Die Schlacht auf dem Amselfeld bleibt aber trotzdem ein glänzendes Kapitel in der mittelalterlichen Balkangeschichte. Sie ist ein Beweis für den freiheitsliebenden Geist der Volksmassen der Halbinsel, die schon früher Beweise für ihre Entschlossenheit geliefert hatten, die Aggression zurückzuschlagen und die Unabhängigkeit ihrer Länder zu verteidigen. Dieser kämpferische Geist blieb auch nach der Niederlage unbesiegbar erhalten. Das ruhmreichste Beispiel dafür lieferten die Albaner, die mit ihrem Aufstand der 30er Jahre des 15. Jahrhunderts (Gjon Kastrioti, Gjergj Arianiti, Bep Zenebishi, Nikolle Dukagjini u.a.m) und insbesondere mit dem grossen 25jährigen antiosmanischen Kampf unter der Führung des Nationalhelden Gjergj Kastrioti Skanderbeg (1444146 ihren flammenden Patriotismus ihre grenzenlose Liebe zur Freiheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes und die Bereitschaft zeigt, alles in ihren Namen zu opfern.Die Schlacht auf dem Amselfeld blieb ebenso wie die früheren Schlachten von Marica und Ploschnik ein glänzendes Beispiel der Balkanzusammenarbeit in der Geschichte. Vor der gemeinsamen Gefahr gaben die Balkanfürsten, unterstützt von den Volksmassen, ihre Streitigkeiten, Feudalambitionen und ihre partikularistischen Interessen auf, um ihre Kräfte gegen die fremden Eindringlinge zu vereinigen. Wenn die Geschichte, wie man sagt, eine Lehrerin des Lebens ist, ist das die wichtigste Lehre, die aus diesen Ereignissen gezogen werden muss, und gleichzeitig einer der positivisten Aspekte. Genau das meinte Marx, als er schrieb, dass die Osmanen bei der Schlacht auf dem Amselfeld die vereinigten Streitkräfte der Serben, Albaner, Bosnier, Bulgaren und Aromunen schlugen. Diese Schlachten erweisen der Geschichte der Völker der Balkanhalbinsel Ehre. Die Zusammenarbeit der Völker des Balkans sollte auch während der osmanischen Besetzung zum Ausdruck kommen. Ein beeindruckendes Beispiel in dieser Hinsicht ist die Teilnahme von Freiwilligen aus den Balkanländern an den serbischen, griechischen und rumänischen Befreiungsrevolutionen Anfang des 19. Jahrhunderts sowie die Ideen der demokratischen Revolutionen dieser Länder hinsichtlich der Balkansolidarität, im Kampf für die Vertreibung des Osmanischen Reiches der Sultane von der Halbinsel. Doch die serbische, griechische und später auch die bulgarische Monarchie, verfolgten, nachdem sie ihre Macht konsolidiert hatten, eine expansionistische Politik auf Kosten der anderen, und vor allem der Albaner, um grosse Staaten innerhalb der Grenzen ihrer mittelalterlichen Reiche, im Interesse ihrer eigenen Bourgeoisie, wiederzugründen. Diese Politik unterminierte nicht nur die Balkansolidarität, sondern wurde auch zum Hauptgrund der Spaltung und der Kämpfe, die den Balkanvölkern und vor allem dem albanischen Volk unschätzbaren Schaden zufügten. Das albanische Volk, das einen wertvollen Beitrag zum Befreiunsgprozess des Balkans geleistet hatte, erkämpfte seine Freiheit nicht nur als letztes, sondern wurde durch den Beschluss der imperialistischen Mächte bodenmässig sehr stark verstümmeltelt.Die Schlacht auf dem Amselfeld hat als ein historiographischer Fakt die Aufmerksamkeit der Historiker verschiedener Länder innerhalb und ausserhalb unserer Halbinsel auf sich gezogen. Unglücklicherweise fanden aber die expansionistischen Tendenzen, Albanien zu zerstückeln und die albanische Nation von der politischen Balkankarte auszuradieren, ihren Ausdruck auch in der Geschichtsschreibung, in der Publizistik und in der ganzen nationalistischen Propaganda, in denen das albanische Volk als ein Volk ohne Geschichte und Kultur dargestellt wurde, dass es daher nicht verdiente, seinen eigenen Staat zu haben, In diesem Geist sind die historischen Ereignisse des Balkans behandelt worden. Diese niederträchtige Tradition ist heute von der grossserbischen Geschichtsschreibung auch da wiederbelebt worden, wo es um die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahvin 1389 geht. Die Idee, die die nationalistische serbische Geschichtsschreibung wie ein schwarzer Faden durchzieht, ist die Leugnung der Teilnahme der Albaner an dieser Schlacht, und insbesondere die Leugnung der Beteiligung der Kosovoalbaner, aus dem einfachen Grund, so die serbische Geschichtsschreibung, weil Kosovo im 14. Jahrhundert "echter serbischer Boden" ohne Albaner gewesen sei, den aber dann die Albaner Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Hilfe der osmanische 'Feudalherren als Besatzer besiedelt hätten,Daher ist die Schlacht auf dem Amselfeld für sie nicht eine Schlacht der Balkanvölker, wie sie eine Reihe hervorragender Historiker bezeichnet haben, also eine Schlacht, bei der die Albaner eine wichtige Rolle gespielt haben, sondern eine Schlacht der serbischbosnischen Kräfte. Und diese Auffassung vertreten sie heute noch hartnäckig, da wichtige, vor allem osmanische Quellen ans Tageslicht gekommen sind, die ganz deutlich und unbestreitbar die Präsenz der albanischen Kräfte in dieser Schlacht hervorheben, und sie als die wichtigsten nach den serbischen und bosnischen bezeichnen. Was die grossserbischen Geschichtsschreiber am meisten beunruhigt ist die Präsenz und die Beteiligung der Kosovoalbaner an der Schlacht, die ihre so weit hinausposaunte These über Kosovo als "die Wiege, das Herz und den Geist Serbiens" wiederlegt. Eine Reihe von historischen, hauptsachlich osmanischen Angaben beweist, dass die Albaner von Kosovo zwar nicht, wie die der anderen Gebiete, ihre eigene staatliche Formation hatten, weil sie sich unter der Herrschaft des Fürstentumes von Wuk Brankowitsch befanden, in Kosovo aber bereits im 14. Jahrhundert als eine vorherrschende Bevölkerung präsent waren, die in ihren eigen Gebieten, Städten, Dörfern' als eine sesshafte und Hirtenbevölkarung, als Handwerker, Händler, Kleriker usw. lebten.Auffallend ist die Tatsache, dass das Epos der KosovoAlbaner über diese Schlacht, zwar in den Jahrhunderten zerstückelt und verändert, doch unsere Tage erreicht hat, und auf dem ganzen Territorium des Gebietes verbreitet ist. Im Gegensatz zu dem epischen serbischen Lied, das hauptsächlich dem Fürsten Lasar und den grossen serbischen Adligen gewidmet ist, stellte das albanische Epos in den Mittelpunkt der Erzählung den wahren Helden dieser Schlacht, den Landmann Milosch Kopiliq, der sich opferte und dabei den Sultan tötete. Es erzählt von Wanderungen der albanischen Bevölkerung nach der Schlacht, und, was wichtiger ist, es wird darin die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sie eines Tages, wenn "der Türke besiegt ist", wieder in ihre Heime zurückkehren würden. Die Namen der albanischen Kämpfer der Schlacht auf dem Amselfeld wie Milosch, Musa Arbanasi, Ivan Kosantschitsch tauchen auch in dem slawischen Epos auf.Der 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld hat in Serbien den Anlass zu einer ohrenbetäubenden Kampagne der Presse und der ganzen Massenmedien gegeben, wobei die historische Realität durch das serbische Mythos über Kosovo ersetzt wird, wobei die Falken im Geist der serbischen Ausschliesslichkeit willkürlich vergewaltigt werden. Diese Kampagne hat den Segen der serbischen Kirche, die einst den König Lasar zum "Heilgen" erklärte, und zu dessen Grab man nun Pilgerfahrten organisiert. All dies und die Ultramassenkundgebungen, die geplant sind, schüren in hohem Masse den serbischen Nationalismus und den Hass gegen 'Sie Albaner, was bis zu chauvinistischem Wahnsinn reicht. Der einfache Mensch fragt nun mit Recht, warum wird ein solcher Lärm veranstaltet, wo solch grosse Feierlichkeiten nicht einmal zu anderen, noch grösseren historischen Siegen der serbischen Bevölkerung organisiert werden? Das Paradoxe daran lässt sich daraus erklären, dass die grossserbischen Kreise das bei dieser Schlacht vergösse Blut zum Hauptargument machen, um die einheimische und ausländische Öffentlichkeit von den "historischen" Rechten Serbiens in Kosovo zu überzeugen, und ihre albanienfeindliche Politik zu rechtfertigen, die zur Zeit in diesem Gebiet verfolgt wird.Die sorgfältige Erforschung und die genaue und objektive Interpretation der Angaben über die Schlacht auf dem Amselfeld ist eine Aufgabe der historischen Wissenschaft. Sie wird dabei helfen, nicht nur die Wahrheit aufzuzeigen, sondern auch die nötigen Lehren daraus zu ziehen und sie in den Dienst der Verständigung zwischen den Völkern und ihrer Zusammenarbeit zu stellen. Wir gedenken des 600. Jahrestages der Schlacht auf dem Amselfeld vom Jahr 1389, und ehren diejenigen, die für die Freiheit, Unabhängigkeit und Kultur ihres eigenen Landes kämpften, und wir schätzen die Botschaft der Freundschaft und Zusammenarbeit, die diese Schlacht den Generationen hinterließ.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-7128116146034130186?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/7128116146034130186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=7128116146034130186' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/7128116146034130186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/7128116146034130186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/08/amselfeld.html' title='Amselfeld'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-3947884785617511554</id><published>2009-08-14T10:00:00.000-07:00</published><updated>2009-10-28T15:19:15.768-07:00</updated><title type='text'>Çamen</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://digilander.libero.it/voxaquila/shqiperia/Cameria.gif"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 300px; FLOAT: left; HEIGHT: 281px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://digilander.libero.it/voxaquila/shqiperia/Cameria.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Çamen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(albanisch: Çamët, griechisch: Tsamides, deutsch gelegentlich auch: Tschamen) sind Albaner aus der nördlichen Küstenregion von Epirus (alb. auch Çamëria). Das Siedlungsgebiet der Çamen umfasste seit dem Mittelalter weite Teile von Epirus zu beiden Seiten der heutigen griechisch-albanischen Grenze. In jenen Gegenden lebten sie neben Griechen und Aromunen. Seit dem 15. Jahrhundert kamen türkische Siedler hinzu. Ein Teil der Çamen wurde dann unter der osmanischen Herrschaft zu Muslime, während andere den orthodoxen Glauben behielten. Die Çamëria ist der südlichste Teil des geschlossenen albanischen Sprachgebiets.&lt;br /&gt;Im 19. und 20. Jahrhundert siedelten eine größere Zahl von Çamen ins Gebiet der heutigen Türkei über. Je zur Hälfte muslimisch und christlich-orthodox wurden die Çamen durch die Grenzziehung von 1913 zu einer ethnischen Minderheit im neuen griechischen Nationalstaat. Zwar wurde der muslimische Teil der Çamen offiziell vom griechisch türkische Bevölkerungsaustausch nach dem Ersten Weltkrieg ausgenommen, während die noch in Epirus lebenden Türken gehen mussten. Jedoch wurden die muslimischen Çamen in der Zwischenkriegszeit diskriminiert. Ein Teil der Çamen kollaborierte mit den italienischen sowie deutschen Besatzungstruppen und mit der von diesen eingesetzten albanischen Zivilverwaltung im Zweiten Weltkrieg. Griechische Truppen nahmen dies als Anlass, um einen Großteil der verbliebenen Albaner 1944 kollektiv nach Albanien zu vertreiben, wobei es nach albanischen Darstellungen zu vielen Opfern auch unter der Zivilbevölkerung kam.&lt;br /&gt;In Albanien leben Çamen vor allem in der Gegend zwischen Konispol und Saranda.&lt;br /&gt;Über die Çamen orthodoxer Konfession, die in Epirus verblieben sind, ist wenig bekannt. Es gibt keine offiziellen Zahlen über die Stärke dieser Volksgruppe. Sie werden vom griechischen Staat nicht als ethnische Minderheit anerkannt; allerdings werden seitens der in Griechenland verbliebenen Çamen auch keine Minderheitenrechte eingefordert, zumindest nicht öffentlich artikuliert. Strittig ist, ob sie noch ein gesondertes (albanisches) Selbstverständnis haben (bzw. als griechisch-orthodoxe Christen jemals hatten) oder ob sie mittlerweile „arvanitisiert“ und daher vollständig in eine griechische Identität assimiliert sind. Im Gegensatz zu den Arvaniten im Süden Griechenlands ist ihnen die Bezeichnung Shqiptar für sich selbst und die Staatsbürger Albaniens bekannt, was allerdings nicht unbedingt mit dem Gefühl der Zugehörigkeit zur albanischen Nation einhergeht. In griechischer Sprache bezeichnen sie sich ebenso als Arvaniten, die Bezeichnung als Çamen wird von ihnen abgelehnt. Den Çamischen Dialekt kann man auch heute noch in Igoumenitsa, Filiates und den umliegenden Dörfern hören.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-3947884785617511554?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/3947884785617511554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=3947884785617511554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3947884785617511554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3947884785617511554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/08/camen.html' title='Çamen'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-1750699898402400584</id><published>2009-07-29T07:41:00.000-07:00</published><updated>2009-07-29T07:51:02.972-07:00</updated><title type='text'>Ismail Qemali</title><content type='html'>&lt;a href="http://proekt-wms.narod.ru/states/24-I-Qemali.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 264px; FLOAT: left; HEIGHT: 350px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://proekt-wms.narod.ru/states/24-I-Qemali.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Ismail Qemali &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geboren 16. Januar 1844 in Vlora. Gestorben 24. Januar 1919 in Perugia war ein albanischer Politiker und Publizist. Er rief am 28. November 1912 in Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und wurde erster Regierungschef des neuen Staats.&lt;br /&gt;&lt;a id="Leben" name="Leben"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="internal" title="vergrößern" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:200Lek-Qemali.jpg&amp;amp;filetimestamp=20070319205726"&gt;&lt;/a&gt;Albanischer Geldschein mit dem Bildnis Qemalis&lt;br /&gt;Qemali besuchte einige Jahre das griechische Gymnasium „Zosimea“ in Ioannina, bevor seine Familie 1859 nach Istanbul übersiedelte. Dort trat er im Alter von 19 Jahren in den öffentlichen Dienst des Osmanischen Reiches ein; er bekleidete dort bis 1900 eine Reihe verschiedener Positionen. Die meiste Zeit war er dabei in Istanbul tätig. Dort beteiligte er sich auch an den kulturellen und politischen Aktivitäten albanischer Patrioten unter Leitung der Gebrüder Frashëri. Als die osmanische Regierung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Autonomiebestrebungen der Minderheiten scharf zu verfolgen begann, geriet auch Qemali ins Visier der Polizei. Er ging deshalb für einige Jahre ins Exil nach Westeuropa, wo er durch Vorträge und Zeitungsartikel auf die Lage der Albaner aufmerksam machte.&lt;br /&gt;Im Zuge der jungtürkischen Revolution kehrte er zurück und wurde 1908 als Abgeordneter für Berat ins osmanische Parlament gewählt. Dort setzte er sich für die Dezentralisierung der Verwaltung und einen autonomen Bezirk für die Albaner innerhalb des Reiches ein. Als sich das jungtürkische Regime nach 1909 in ein Militärregime mit türkisch nationalistischen Zügen wandelte, schloss sich Qemali der albanischen Unabhängigkeitsbewegung an, die 1910/11 in einen offenen bewaffneten Aufstand gegen die osmanische Herrschaft überging. Bei Ausbruch des Ersten Balkankriegs reiste Qemali über Bukarest nach Österreich-Ungarn. In Budapest erhielt er vom Außenminister Leopold Graf Berchthold die Zusage, dass die Donaumonarchie die Errichtung eines unabhängigen albanischen Staates unterstützen würde.&lt;br /&gt;&lt;a class="image" title="Unabhängigkeitsdenkmal in Vlora mit Qemali als zentraler Figur" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vlora_Independence_monument_(detail).jpg&amp;amp;filetimestamp=20061207212816"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="internal" title="vergrößern" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vlora_Independence_monument_(detail).jpg&amp;amp;filetimestamp=20061207212816"&gt;&lt;/a&gt;Unabhängigkeitsdenkmal in Vlora mit Qemali als zentraler Figur&lt;br /&gt;Auf einem österreichischen Schiff kehrte Ismail Qemali am 19. November 1912 nach Albanien zurück und leitete die Nationalversammlung in Vlora. Als Vorsitzender spielte er eine zentrale Rolle bei der Ausrufung der Unabhängigkeit Albaniens. Zusammen mit Isa Boletini und Luigj Gurakuqi hisste er auf einem Balkon in Vlora die rote Flagge mit Skanderbegs Doppeladler als Zeichen der nationalen Unabhängigkeit der Albaner.&lt;br /&gt;Qemali wurde Vorsitzender der ersten albanischen Regierung, die mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, aber vor allem um die Anerkennung des Landes ringen musste. Nachdem die Großmächte den Deutschen Wilhelm zu Wied zum Fürsten von Albanien ernannt hatten, trat Qemali am 22. Januar 1914 zurück. Er verließ Albanien und starb fünf Jahre später in Italien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-1750699898402400584?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/1750699898402400584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=1750699898402400584' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1750699898402400584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1750699898402400584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/07/ismail-qemali.html' title='Ismail Qemali'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-7343992599083856138</id><published>2009-07-13T12:30:00.000-07:00</published><updated>2009-07-13T12:35:32.630-07:00</updated><title type='text'>Isa Boletini</title><content type='html'>&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Isa_boletini.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 455px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Isa_boletini.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Isa Boletini&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Geb. 1864 in Boletin, Kosovo; Starb am 23. Januar 1916 in Podgorica, Montenegro war ein albanischer Politiker und Organisator der Bewegung für Freiheit und nationale Vereinigung.&lt;br /&gt;&lt;a id="Leben" name="Leben"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Leben&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Boletini wurde in Boletin bei Mitrovica geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren nahm er als Mitglied der Liga von Prizren am bewaffneten Kampf gegen die osmanischen Truppen teil. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Von 1899 bis 1900 unterstützte er Haxhi Zeka und andere bei der Gründung der Liga von Peja und im Widerstand gegen die osmanische Herrschaft.&lt;br /&gt;1901 bis 1902 war Isa Boletini Oberhaupt der albanischen Bewegung gegen die Intervention Serbiens, Montenegros, Russlands und Österreich-Ungarn in Albanien. Deshalb wurde er nach Istanbul gerufen, verhaftet und bis 1906 von der Außenwelt isoliert. Er befürwortete die jungtürkische Revolution 1908 (Absetzung des amtierenden Sultans.&lt;br /&gt;Später kehrte Boletini der jungtürkischen Politik den Rücken und organisierte als Anführer einen Aufstand der Albaner im eigenen Land. Er führte 1910 und 1912 aufständische Albaner im Kampf gegen die Osmanische Armee. Während des Ersten Balkankrieges kämpfte er im November 1912 als Hauptmann der freiwilligen bewaffneten Gruppen gegen serbische Truppen, die große Teile des albanischen Siedlungsgebiets erobern sollten.&lt;br /&gt;In den Tagen der Ausrufung der Unabhängigkeit Albaniens (28. November 1912 in Vlora traf Boletini Ismail Qemali, dessen provisorischen Regierungssitz in Vlora er beschützen half. 1913 ging er gemeinsam mit Ismail Qemali nach London, wo er an der Botschafterkonferenz für die Interessen seines Volkes sprach. Er protestierte gegen das Bestreben Frankreichs und Russlands, Albanien komplett auf die bestehenden Staaten Serbien, Montenegro und Griechenland aufzuteilen. Die Angliederung seiner Heimat Kosova an Albanien konnte er nicht erreichen.&lt;br /&gt;Im Ersten Weltkrieg engagierte sich Boletini als Guerllia-Führer gegen die serbischen und montenegrinischen Truppen. Er wollte den Vormarsch der österreichisch-ungarischen Armee unterstützen, wovon er sich Vorteile für Albanien versprach. Isa Boletini starb am 23. Januar im Kampf gegen montenegrinischen Truppen bei Podgorica.&lt;br /&gt;Seine Verbundenheit mit der Heimat drückte er in dem Satz „Mir geht es gut, wenn es Albanien gut geht“ aus.&lt;br /&gt;Der frühere Präsident des Kosovo, Ibrahim Rugova, hat Boletini zum Nationalhelden des Kosovo erklärt, aber für fast alle Kosovaren ist immer noch Gjergj Kastrioti ihr Nationalheld. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Serben dagegen sehen in ihm eher einen bewaffneten Banditen, der das Chaos in der Region während der Zeit der Balkankriege und des Ersten Weltkriegs geschickt zu nutzen wusste. In der historischen Tradition Albaniens spielt Isa Boletini neben Ismail Qemali nur eine untergeordnete Rolle.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-7343992599083856138?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/7343992599083856138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=7343992599083856138' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/7343992599083856138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/7343992599083856138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/07/isa-boletini.html' title='Isa Boletini'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-4730689656602900488</id><published>2009-07-13T12:11:00.000-07:00</published><updated>2011-10-09T02:10:34.572-07:00</updated><title type='text'>Agnes Gonxhe Bojaxhiu</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.bollywoodsbest.de/wbb2/indien/pics/muttertheresa.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 300px; FLOAT: left; HEIGHT: 453px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://www.bollywoodsbest.de/wbb2/indien/pics/muttertheresa.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Mutter Teresa&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wurde am 27. August 1910 als Agnes Gonxha Bojaxhiu in Üsküp im Osmanischen Reich auf dem Gebiet des heutigen Mazedonien geboren.&lt;br /&gt;Gonxha (das aus dem Persischen stammende Wort für „Blütenknospe“) wuchs in einer wohlhabenden katholischen albanischen Familie auf. Ihr Vater stammt ursprünglich aus der Mirdita, einer Region im Norden Albaniens, und ihre Mutter aus Gjakova im Kosovo. Sie wurde von ihren Eltern sehr religiös erzogen. Ihre Schulausbildung absolvierte sie an einer katholischen Mädchenschule in Shkodra. Als sie zehn Jahre alt war, starb ihr Vater überraschend; sie widmete sich daraufhin noch mehr dem Glauben. Schon im Alter von zwölf Jahren entschied sie sich für ein Leben als Ordensfrau und bat im Alter von 18 Jahren um die Aufnahme in den Orden der Loretoschwestern. Die Sisters of the Blessed Virgin Mary, ein irischer Zweig der „Englischen Fräulein“, engagierten sich damals besonders im Unterrichtswesen in Bengalen/Indien. Sie konnte jedoch nicht sofort mit ihrer Arbeit in Indien beginnen, sondern wurde erst ins Mutterhaus der Loretoschwestern nach Irland geschickt. Am 28. September 1928 reiste sie aus Skopje nach Irland ab. Nach nur zwei Monaten konnte sie im Haus des Loreto-Ordens in Bengalen tätig werden. In Kalkutta legte sie die erste Profess ab. Daraufhin war sie 17 Jahre in der St. Mary's School in Kalkutta tätig, wo sie erst als Lehrerin, dann als Direktorin wirkte.&lt;br /&gt;&lt;a id="Arbeit_in_Indien" name="Arbeit_in_Indien"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeit in Indien&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Auf einer ihrer zahlreichen Fahrten durch die Millionenstadt Kolkata verspürte sie am 10. September 1946 die göttliche Berufung, den Armen zu helfen. In ihrem Tagebuch schildert sie dieses Erlebnis als mystische Begegnung mit Jesus, der sie dazu aufgefordert habe „alles aufzugeben und Ihm in die Slums zu folgen - um Ihm in den Ärmsten der Armen zu dienen.“Erst zwei Jahre später erhielt sie die Erlaubnis, die Loretoschwestern zu verlassen. Mutter Teresa wurde exklaustriert, d. h. sie konnte den Orden verlassen, ohne ihren religiösen Stand als Ordensschwester aufgeben zu müssen. Fortan lebte Mutter Teresa unter den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta, wo sie zunächst als Einzelperson wirkte, bis sich ihr einige frühere Schülerinnen anschlossen. Ein berühmt gewordenes Porträt von ihr im Magazin LIFE brachte ihr den Beinamen „Saint of the Gutters“ ("Heilige der Gosse") ein.&lt;br /&gt;Mutter Teresa hatte 1948 selbst die indische Staatsbürgerschaft angenommen und gründete 1950 den Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Wie in allen katholischen Orden verpflichten sich die Mitglieder auf die so genannten Evangelischen Räte der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams. Später wurde der Orden vom Papst anerkannt. Der Orden kümmert sich besonders um Sterbende, Waisen und Kranke, sein spezielles Engagement liegt jedoch in der Betreuung der Leprakranken. Heute gehören über 3.000 Ordensschwestern und über 500 Ordensbrüder in 710 Häusern in 133 Ländern der Erde dem Orden von Mutter Teresa an. Für das ihr zugerechnete Wirken erhielt sie zahlreiche Preise. Die bedeutendsten waren der Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern 1978 und der Friedensnobelpreis 1979.&lt;br /&gt;Auf die oftmals mangelnde medizinische Ausbildung ihrer Mitarbeiter pflegte Mutter Teresa zu entgegnen: „Nicht der Erfolg, sondern die Treue im Glauben ist wichtig.“ Neben der weltweiten Anerkennung für ihre Arbeit wurde sie für ihre konservative Weltanschauung kritisiert. So sah sie in der Abtreibungspolitik vieler Länder die „größte Bedrohung für den Weltfrieden“. Als in Irland darüber abgestimmt werden sollte, ob die Ehescheidung legalisiert werden sollte, rief sie die Iren dazu auf, mit Nein zu votieren.&lt;br /&gt;Die im Jahr 2007 von Brian Kolodiejchuk, dem Postulator in ihrem Heiligsprechungsprozess, in Buchform herausgegebenen Tagebuchnotizen und Briefe von Mutter Teresa belegen, dass sie sich über Jahrzehnte hinweg in einer schweren Glaubenskrise befand. Ihre massiven Zweifel an der Existenz Gottes setzten schon bald nach Gründung ihres Ordens ein und haben sie bis zu ihrem Tod nicht mehr verlassen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Unsicherheit ließ sie auch am Sinn ihrer Tätigkeit und Aufrichtigkeit, an der Bedeutung kirchlicher Rituale bzw. Sakramente (wie Gebet, Messe und Beichte) und an ihrem Verhältnis zu den Mitmenschen zweifeln. In bezeichnenden Passagen schreibt sie: „In meinem Innern ist es eiskalt“ oder „Die Seelen ziehen mich nicht mehr an - der Himmel bedeutet nichts mehr - für mich schaut er wie ein leerer Platz aus.“&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Tod und Seligsprechung&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenige Tage nach dem Tod von Prinzessin Diana, den sie sehr bedauert hatte, starb Mutter Teresa am 5. September 1997. Unter großer Anteilnahme der Weltöffentlichkeit wurde sie in Kalkutta beigesetzt.&lt;br /&gt;Der Selig- und Heiligsprechungsprozess begann im Juni 1999. Dies geschah mit besonderer Erlaubnis von Papst Johannes Paul II., da üblicherweise dieser Prozess frühestens fünf Jahre nach dem Tod eines Menschen eingeleitet werden darf. Die Seligsprechung geschah am 19. Oktober 2003 und war damals die schnellste Seligsprechung der Neuzeit. Die von Mutter Teresa in Briefen an ihre Beichtväter geäußerten Zweifel an der Existenz Gottes und Jesu Christi sind nach Ansicht von Kardinälen kein Hindernis für eine mögliche Heiligsprechung, da Glaubensschwierigkeiten ("dunkle Nacht der Seele") bei vielen Heiligen auftauchen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Kritik an der Arbeit Mutter Teresas&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Hauptkritikpunkte werden angeführt:&lt;br /&gt;Leicht heilbare Patienten wurden vom Sterbehaus nicht immer in ein Krankenhaus eingewiesen, sondern ihnen wurde bisweilen durch die Behandlung womöglich geschadet, z. B. durch Verwendung nicht sterilisierter, mehrfach verwendeter Spritzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Patienten mussten im Sterbehaus vielfach auf primitiven Feldbetten in großer Zahl auf engstem Raum vegetieren und auch die Nahrungsversorgung war nicht immer im nötigen Umfang gewährleistet.&lt;br /&gt;Viel weitergehender ist die Kritik, die der indische Autor Aroup Chatterjee in seinem Buch The final verdict anführt. So bezweifelt er in einem Interview, dass die Hilfstätigkeit in Kalkutta überhaupt stattgefunden habe ("36.000 Kranke, die sie von der Straße aufgesammelt habe. Ich fand keinen einzigen Menschen, dem das passiert ist [...] Krankenwagen des Ordens sind zum Fahrdienst für die Nonnen umgebaut worden, und bei Hilferufen verwies der Orden auf die Ambulanz von Kalkutta.")&lt;br /&gt;Ein weiterer Kritikpunkt ist Mutter Teresas entschiedene Ablehnung der Abtreibung, unter anderem als "größter Zerstörer des Friedens". Im selben Kontext geriet auch ihre Ablehnung von künstlicher Verhütung in die Kritik&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-4730689656602900488?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/4730689656602900488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=4730689656602900488' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4730689656602900488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4730689656602900488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/07/mutter-teresa-anjeze-gonxhe-bojaxhiu.html' title='Agnes Gonxhe Bojaxhiu'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-6747072993345622431</id><published>2009-06-17T08:34:00.000-07:00</published><updated>2011-10-09T02:07:39.120-07:00</updated><title type='text'>Ukshin Hoti</title><content type='html'>&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/sq/e/e5/Ukshin_hoti.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 250px; FLOAT: left; HEIGHT: 307px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/sq/e/e5/Ukshin_hoti.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;Herr Ukshin Hoti&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Universitätsprofessor und hochrangige Persönlichkeit des Kosovo, Kandidat für den&lt;br /&gt;Sacharow-Preis des EP im Jahr 1998, wurde 1994 zu 5 Jahren Haft verurteilt. Obwohl seine Haftstrafe im vergangenen Mai abgelaufen ist, gilt er bis zum heutigen Tag als vermißt. Zwei miteinander übereinstimmenden&lt;br /&gt;Zeugenaussagen zufolge soll er am 16. Mai 1999 aus dem Gefängnis von Gjurakovc entlassen&lt;br /&gt;worden sein. Die Behörden Belgrads haben jedoch keinerlei offizielle Erklärung an seine Familie übermittelt.&lt;br /&gt;Er könnte entführt und anschließend nach Serbien verschleppt worden sein.&lt;br /&gt;Verfügt der Rat über genauere Informationen zu diesen Fällen?&lt;br /&gt;Welche Maßnahmen hat der Rat insbesondere auf der Ebene der Vereinten Nationen und der OSZE&lt;br /&gt;ergriffen, um die rasche Freilassung von etwa 2 000 Kosovo-Häftlingen zu erreichen, die noch immer in serbischen Gefängnissen festgehalten werden, und um sämtliche. Der Rat teilt voll und ganz die Besorgnisse des Herrn Abgeordneten über das Schicksal der noch immer in Serbien gefangengehaltenen kosovarischen Bürger, insbesondere in den Fällen Flora Brovina, Albin Kurti und Ukshin Hoti. Auf der Tagung des Rates .Allgemeine Angelegenheiten. vom 19. Juli 1999 haben die Minister die Bundesrepublik Jugoslawien aufgerufen, zu gewährleisten, daß das IKRK uneingeschränkten Zugang zu diesen Gefangenen hat. Der Rat hat ferner gefordert, daß die Gefangenen, gegen die keine&lt;/div&gt;Anschuldigungen vorliegen, unverzüglich freigelassen werden und daß die Gefangenen im Einklang mit den einschlägigen internationalen Normen behandelt werden.&lt;br /&gt;Nach dieser Ratstagung haben die Belgrader Behörden dem IKRK Zugang zu serbischen Gefängnissen gewährt. Das IKRK hat bislang 2000 kosovo-albanische Gefangene identifiziert und verfügt möglicherweise über aktuelle Informationen über den Verbleib der vom Herrn Abgeordneten genannten Gefangenen und über die Haftbedingungen.&lt;br /&gt;Der Herr Abgeordnete kann sicher sein, daß der Rat Fortschritte bei den demokratischen Freiheiten und die Achtung der Rechte von Minderheiten  auch in bezug auf das Schicksal der kosovarischen Gefangenen weiterhin als Grundvoraussetzung für eine etwaige Aufhebung der Sanktionen gegen das Belgrader Regime betrachten wird. &lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-6747072993345622431?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/6747072993345622431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=6747072993345622431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6747072993345622431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6747072993345622431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/06/ukshin-hoti.html' title='Ukshin Hoti'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-6380901818492581630</id><published>2009-05-23T23:44:00.000-07:00</published><updated>2009-06-05T10:19:59.738-07:00</updated><title type='text'>Albanien</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Ländername:&lt;/strong&gt; Republik Albanien&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Klima:&lt;/strong&gt; an der Adriaküste mediterran, im östlichen Gebirge kontinental, besonders im Winter hohe Niederschläge (ca. 1.300 mm)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lage:&lt;/strong&gt; Albanien liegt am westlichen Rand der Balkanhalbinsel zwischen Montenegro und Kosovo im Norden, der EJR Mazedonien im Osten, Griechenland (Korfu) im Süden.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Landesfläche:&lt;/strong&gt; 28.748 qkm&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hauptstadt:&lt;/strong&gt; Tirana, geschätzt 523.150 Einwohner&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bevölkerung:&lt;/strong&gt; 3.087.159 Einwohner&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Landessprache:&lt;/strong&gt; Albanisch (Shqip)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Religionen/Kirchen:&lt;/strong&gt; Religionsverbot Ende 1990 aufgehoben. Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung sind Moslems; 20 Prozent griechisch-orthodox; 10 Prozent katholisch&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nationalfeiertag:&lt;/strong&gt; 28. und 29. November (Proklamation der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich 1912; Ende italienisch-deutscher Besetzung 1944).&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Unabhängigkeit:&lt;/strong&gt; 28.11.1912 ausgerufen, 29.07.1913 von den europäischen Mächten anerkannt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Regierungsform:&lt;/strong&gt; Parlamentarische Republik&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Staatsoberhaupt:&lt;/strong&gt; Präsident Bamir Topi, seit 24.07.2007&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Regierungschef:&lt;/strong&gt; Sali Berisha (DP) seit 11.09.2005&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Außenminister:&lt;/strong&gt; Lulzim Basha (DP) seit 30.04.2007&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Parlament:&lt;/strong&gt; Versammlung der Republik, eine Kammer, 140 Sitze, Präsidentin: Jozefina Topalli (DP) seit 03.09.2005&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Regierungskoalition:&lt;/strong&gt; Fraktion der Demokratischen Partei (DP): Erste, am 18.12.1990 zugelassene, demokratische Partei. Ordnet sich selbst als rechts von der Mitte ein, ging als stärkste Partei aus der letzten Parlamentswahl am 03.07.2005 hervor, 42 Abgeordnete.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Vorsitzender:&lt;/strong&gt; Sali Berisha; Fraktion der Republikanischen Partei (RP), 11 Abgeordnete; Fraktion der Christdemokraten (DCP), 8 Abgeordnete; Fraktion der Demokratischen Reformatoren, 7 Abgeordnete; Fraktion „Demokratisches Zentrum“, 6 Abgeordnete; Fraktion der Umwelt- und Agrarpartei (EAP), 7 Abgeordnete&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Opposition:&lt;/strong&gt; Fraktion der Sozialistischen Partei (SP): Im Juni 1991 aus der am 08.11.1941 gegründeten kommunistischen „Partei der Arbeit Albaniens“ hervorgegangen. Sie strebt ein sozialdemokratisches Modell westeuropäischer Prägung an. Vorsitzender: Edi Rama seit 10.10.2005, davor Fatos Nano, 34 Abgeordnete; Fraktion der Sozialistischen Integrationsbewegung und der sozialen Demokratie, 7 Abgeordnete; Fraktion der Sozialdemokratischen Partei (SDP), 7 Abgeordnete; Fraktion „Liberal-Demokratisches Zentrum“, 5 Abgeordnete. Darüber hinaus gibt es auch 6 unabhängige Abgeordnete.&lt;br /&gt;Gewerkschaften: Die kommunistische Einheitsgewerkschaft ist in der SP-nahen "Konföderation der Gewerkschaften Albaniens" (KSSH) aufgegangen. Die "Union unabhängiger Gewerkschaften Albaniens" (BSPSH) steht der DP-nahe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verwaltungsstruktur:&lt;/strong&gt; Albanien ist in 12 Präfekturen, 36 Bezirke, 74 Städte und 310 Gemeinden aufgegliedert. Die Bürgermeister sowie die Gemeinde- und Bezirksräte werden direkt gewählt; die Präfekten vom Ministerrat ernannt. Kommunalwahlen am 18. Februar 2007 ergaben einen Sieg der oppositionellen SP in den Städten (Edi Rama in Tirana), während die DP sich in ländlichen Gebieten halten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen sowie OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank, WTO (Welthandelsorganisation), EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), NATO-"Partnerschaft für den Frieden", EAPC (Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat), Schwarzmeer-Kooperationsrat, seit November 1992 Mitgliedschaft in der Islamischen Konferenz (OIC), seit 10.07.95 Mitglied des Europarats.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;strong&gt;Wichtigste Medien:&lt;/strong&gt; Öffentlich-rechtliche TV und Rundfunkanstalt: Radiotelevizioni Shqiptar-RTVSh; Staatliche Nachrichtenagentur ATSh; Lokale und landesweite private TV- und Rundfunksender: TOP CHANNEL; KLAN; VIZION+, KOHA TV, CLUB FM, TOP ALBANIA RADIO; Größte unabhängige Tageszeitung „Panorama, daneben „Shqip“, "Shekulli", "Korrieri", "Koha Jone", "Gazeta Shqiptare", „Albania“, „Standard“; Parteizeitungen: "Rilindija Demokratike" (Demokratische Partei); "Zeri i Popullit" (Sozialistische Partei); "Republika" (Republikanische Partei), „Integrimit“ (Sozialistische Bewegung für Integration)&lt;br /&gt;Bruttoinlandsprodukt (BIP): 10,9 Mrd. USD (Schätzung EBRD, bfai, Bank of Albania für 2007)&lt;br /&gt;BIP pro Kopf: 3.406 USD (Schätzung für 2007)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-6380901818492581630?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/6380901818492581630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=6380901818492581630' title='43 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6380901818492581630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6380901818492581630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2009/05/albanien.html' title='Albanien'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>43</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-1008188231226024439</id><published>2008-12-21T11:41:00.001-08:00</published><updated>2011-10-09T02:02:34.104-07:00</updated><title type='text'>Ismail Kadare</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.ladante.it/primopiano/images/2006/03_mar/pp_20060306_kadare.jpg"&gt;ISMAIL KADARE&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ismail Kadare ist der wichtigste und mit Abstand bekannteste albanische Autor der Gegenwart. Er hat für sein Schaffen weltweit viel Anerkennung und Ehrungen erfahren. Seine Bücher sind in alle großen und noch eine ganze Reihe kleinerer Sprachen übersetzt, er hat bedeutende internationale Literaturpreise gewonnen und ist Offizier der französischen Ehrenlegion, und wenn jährlich die Vergabe des Literaturnobelpreises ansteht, wird er immer wieder auf der Liste der Kandidaten geführt.Im deutschsprachigen Literaturraum muss man ihn vielleicht trotzdem noch zu den »unbekannteren bekannten« Autoren zählen, obwohl inzwischen weit über ein Dutzend Bücher aus seinem umfangreichen Werk in deutscher Sprache erschienen sind. Allerdings gab es Mitte der Neunzigerjahre eine auf verschiedene Gründe zurückzuführende Unterbrechung in der Reihe der Veröffentlichungen, und es ist dem verlegerischen Engagement von Egon Ammann zu danken, dass im neuen Jahrtausend die vielleicht nicht sehr große, dafür aber feine Lesergemeinde, die Ismail Kadare hier gewonnen hat, sich auf weitere Bücher freuen darf.Ismail Kadare wurde am 28. Januar 1936 im südalbanischen Gjirokastra geboren, einer Stadt, die an die Hänge des Traums gebaut zu sein scheint, als Sohn eines bescheidenen Gerichtsboten, doch mit einem gebildeten und wohlhabenden Großvater mütterlicherseits. Über Kadares Kindheit und die Stadt, in der er sie verlebte, möchte ich hier nichts sagen, denn er hat sie selbst beschrieben, in seinem für mich schönsten Roman »Chronik in Stein«.Als in Albanien das kommunistische Nachkriegsregime errichtet wurde, war Ismail Kadare acht Jahre alt: er ist in dieses Regime, das er erlebt und erlitten und mit dem er sich auseinandergesetzt hat, hineingewachsen. Nach Talentproben schon im Schüleralter studierte er in der albanischen Hauptstadt Tirana und dann für kurze Zeit am Moskauer Gorki-Institut Literaturwissenschaften In den Sechzigerjahren war er vor allem als Lyriker populär, während er heute diesem Genre angesichts eines Überangebots mittelmäßiger Poeten im Osten und dem geringen Interesse an Gedichten im Westen eher skeptisch gegenübersteht. Seinen eigentlichen literarischen Durchbruch hatte Kadare 1964 mit dem berühmt gewordenen und mehrfach (unter anderem mit Michel Piccoli und Marcello Mastroianni) verfilmten Roman »Der General der toten Armee«. Zahlreiche weitere Romane folgten, die schnell auch im Ausland Beachtung fanden. Sein Ruhm im Ausland machte Ismail Kadare für das kommunistische Regime, das seine Reputation für sich nutzen wollte, bis zu einem gewissen Grad unantastbar, obwohl der er in seinem Schaffen zahlreichen Einschränkungen und Zensurmaßnahmen unterworfen war. 1991 suchte und fand Kadare mit seiner Familie aus Protest gegen die Verschleppung der Demokratisierung durch den Übergangsmachthaber Ramiz Alia in Frankreich politisches Asyl. Nach dem demokratischen Umbruch in Albanien kehrte er in seine Heimat zurück, das heißt, er lebt in Tirana, hat aber auch noch eine Wohnung in Paris.Ismail Kadares Liaison mit der deutsch(sprachig)en Literaturszene ist nicht ganz unproblematisch verlaufen. Vor der »Wende« in Albanien zu Beginn der Neunzigerjahre feierte die Literaturkritik hier seine Werke fast überschwänglich als große, die stupiden Regeln des »sozialistischen Realismus« links liegend lassende Literatur, danach schlug das Urteil um, und teilweise die gleichen Kritiker, die ihn eben noch hoch gelobt hatten, ziehen ihn seiner vermeintlichen Nähe zum stalinistischen Regime, was bis zu dem wahnhaften Wort von der »Hoxha-Kadare-Diktatur« ging. Dabei mag – soweit der Stimmungswechsel nicht auf einige allerdings zweifelhaft zu nennende albanische Quellen zurückging – eine gewisse Enttäuschung darüber mitgeschwungen haben, dass Ismail Kadare sein internationales Ansehen nicht, sozusagen, gegen das Regime verwandt hatte, und außerdem, dass er, meiner Meinung nach, sich fälschlich selbst für seine Rolle rechtfertigen zu müssen glaubte. Künstler, und das schmälert nicht ihren Wert, sind nicht immer die klügsten Interpreten ihrer selbst, und man sollt in erster Linie der Sprache ihrer Werke vertrauen. Ismail Kadares literarisches Schaffen aber, das behaupte ich, ist unbestreitbar integer, und In totalitären Diktaturen ist eine »Nähe zum Regime« der Künstler übrigens immer zu konstatieren, denn dieses sitzt ihnen direkt im Nacken.Imre Kertész, der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2002, hat geschrieben: »[...], vorausgesetzt, dass der Mensch auch unter den Bedingungen des Totalitarismus am Leben hängt, so trägt er mit dieser Wesenheit zum Erhalt des Totalitarismus bei: Das ist der einfache Trick der Organisation." Es gibt in solchen totalitären Staaten im wesentlichen drei Kategorien von Künstlern: die Apologeten und Hofnarren des Regimes, die aufrechten Mahner zur Wahrheit, die für ihren Mut in der Regel teuer, oft sogar mit dem Leben zu bezahlen haben, und jene, die sich mit dem Regime einigermaßen arrangieren, um ihre Werke für sich sprechen lassen.Die Aufrechten verdienen für ihren Opfermut unsere ganze Achtung, über die Apologeten und Hofnarren muss kein Wort verloren werden. Die sich arrangiert haben, verdienen unsere Nachsicht, wir sollten sie an ihren Werken messen.Für Ismail Kadare spricht die messbare literarische Integrität seines Werks im Ganzen, ganz abgesehen davon, dass nicht viele Bücher so klare Einsichten in das Funktionieren totalitärer Systeme vermitteln wie die Romane »Der Schandkasten« oder »Der Palast der Träume«. Außerdem: mit seinen Büchern hat Kadare in der finstersten stalinistischen Diktatur Osteuropas vor allem für die jungen Leute geistige Freiräume geschaffen.Um dieses Thema abzuschließen: es ist jedenfalls sehr viel leichter, als von der Gnade der späten Geburt gesegneter Westler aus der Wärme von Arbeits- oder Redaktionsstuben heraus moralische Urteile zu fällen, als eine solche Moral unter ganz anderen Bedingungen zu leben. In Albanien wurden Dissidenten nicht mit Ausreisepässen versehen.Dies zum politischen Aspekt von Ismail Kadares Schaffen gesagt, und unleugbar spielt dieser politische Aspekt eine Rolle. Doch Kadare ist nicht eigentlich ein politischer Autor, so wenig wie seine Bücher, die sich oft auf historische Begebenheiten beziehen oder doch bei solchen Begebenheiten ansetzen, historische Romane wären. Es lohnt zum Beispiel nicht, die Darstellung des Osmanischen Reiches, in dem viele Kadare-Romane spielen, auf historische Treue zu untersuchen, denn es geht dabei vor allem um den Prototyp eines Superreiches, in dem man, um mit dem Autor selbst zu sprechen, »alle menschlichen Rassen findet, alle Religionen, jedes Klima und jede Landschaft, alle Dramen der Völker und vor allem alle Mechanismen der totalitären Unterdrückung, vom Römischen Reich über Byzanz und die Mongolen bis zum Dritten Reich und dem Sowjetimperium. Oder, noch anders gesagt, der Autor entführt uns in sein ganz eigenes Reich, dessen Grenzen ungeheure Distanzen in Raum und Zeit einschließen und vereinen. Hier kann Prometheus Mao Tse-tung begegnen, und zwischen Albanien und Stambul, der Hauptstadt, liegt ein Gebiet, das wir im Geografieuntericht nie kennen gelernt haben: die Zone des Kra-Kra. In Kadares Reich begegnen Legenden und Mythen dem Leben, vereinigen sich mit ihm, und aus dieser Verbindung gehen neue Legenden hervor und neues Leben, und die Grenzen dazwischen sind nicht scharf, so wenig wie die Grenzen zwischen dem Himmel und der Welt, der unterirdischen und der oberirdischen.Ein Bruder entsteigt dem Grab, um bei seiner Schwester ein Versprechen einzulösen, ein General kämpft mit einer Armee aus Knochen im albanischen Lehm, die Geheimpolizei belauscht ihre Opfer bis ins Grab hinein. Doch die Macht der Herrschenden ist nicht beständig, sie scheitert immer wieder an der gleichgültigen Verachtung der Beherrschten. Der Kopf des Pascha, der eben noch die aufrührerische Provinz unterworfen hat, ist morgen schon blutig im Schandkasten der Hauptstadt ausgestellt.Die Sonne scheint nicht oft in Kadares Reich, und die Mauern von Amtsgebäuden, Festungen und steile Städte aus Stein ragen abweisend empor. Doch wer sich als Leser davon nicht abschrecken lässt, erlebt auch viele Szenen von rührender Menschlichkeit und hinreißender Poesie, niedergelegt in einer einfachen, klaren, durchscheinenden Sprache, die sich jedoch rasch verdichten kann zu Bildern von ungewöhnlicher Kraft.Ismail Kadare ist fraglos ein sehr albanischer Schriftsteller. Das hat ihm bisweilen den Vorwurf des Nationalismus eingebracht. Mag sein, dass bei ihm in den letzten Jahren und Werken der Drang, ein nationaler oder gar der Nationalschriftsteller zu sein, zur Überbetonung des ... sagen wir: patriotischen Elements geführt hat. Mit einem seiner Kritiker setzt sich Kadare in einem langen Interview mit Alain Bosquet, das in Frankreich als Buch erschienen ist, auseinander. Dieser Kritiker hatte geschrieben: »Wenn es um seine Nation geht, ist Kadare so blind wie Homer.« Eines möchte ich hier auf jeden Fall sagen: Die Albaner passen in Kadares merkwürdige Welt. Ein Volk, das zweitausend Jahre lang den Aufstieg und Fall von Reichen, Völkerwanderungen, Kreuzzüge, Einfälle und Eroberungen überstanden hat, sich in Blutrache zerfleischend die Kraft zur Abwehr nach außen aufbrachte, das über zwei Jahrtausende hinweg seine Sprache ohne Schrift am Leben gehalten hat, nur gesprochen, in Liedern, ein solches Volk bietet genug Rätsel, denen es nachzugehen lohnt. Kadare hat dies getan, er hat sich die Mythen und Legenden der Albaner vorgenommen, ihre Geschichte und ihre Geschichten, manchmal mit Pathos, meist aber nüchtern und ohne Beschönigung, und kommt zu interessanten, vor allem lesenswerten Ergebnissen.Als Übersetzer schätze ich an Ismail Kadare seine Fähigkeit zur erzählerischen Disziplin, zum Aufbau von Spannung, die Kunst des Rhythmuswechsels, vor allem aber die Sprache, die einfach ist, klar, gewissermaßen durchscheinend, und die sich doch so rasch verdichten kann zu Bildern von ungewöhnlicher Kraft und Schönheit.Auf alle Fälle ist es mehr als lohnend, Ismail Kadare zu lesen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-1008188231226024439?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/1008188231226024439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=1008188231226024439' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1008188231226024439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1008188231226024439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/12/ismail-kadare-ismail-kadare-ist-der.html' title='Ismail Kadare'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-3530814765517061576</id><published>2008-12-03T09:24:00.000-08:00</published><updated>2008-12-03T09:24:56.290-08:00</updated><title type='text'>YouTube - Kanal von muhametsahiti</title><content type='html'>&lt;a href="http://de.youtube.com/profile?user=muhametsahiti&amp;amp;view=videos"&gt;YouTube - Kanal von muhametsahiti&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-3530814765517061576?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://de.youtube.com/profile?user=muhametsahiti&amp;view=videos' title='YouTube - Kanal von muhametsahiti'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/3530814765517061576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=3530814765517061576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3530814765517061576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/3530814765517061576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/12/youtube-kanal-von-muhametsahiti.html' title='YouTube - Kanal von muhametsahiti'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-4464476926109021654</id><published>2008-11-01T01:39:00.000-07:00</published><updated>2008-11-01T01:39:09.563-07:00</updated><title type='text'>Picasa-Webalben - Muhamet Sahiti - Abedin Rexha-Sandokani</title><content type='html'>&lt;a href="http://picasaweb.google.com/muhametsahiti32/AbedinRexhaSandokani#5235232159472124802"&gt;Picasa-Webalben - Muhamet Sahiti - Abedin Rexha-Sandokani&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-4464476926109021654?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://picasaweb.google.com/muhametsahiti32/AbedinRexhaSandokani#5235232159472124802' title='Picasa-Webalben - Muhamet Sahiti - Abedin Rexha-Sandokani'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/4464476926109021654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=4464476926109021654' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4464476926109021654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4464476926109021654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/11/picasa-webalben-muhamet-sahiti-abedin.html' title='Picasa-Webalben - Muhamet Sahiti - Abedin Rexha-Sandokani'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-8578774548175479673</id><published>2008-05-27T03:43:00.001-07:00</published><updated>2011-10-09T02:04:25.664-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hashim Thaçi'/><title type='text'>Ein Symbol des Widerstandes</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;Ein Symbol des Widerstandes&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;Die Geschichte des Kosovo ist auch eine Familiengeschichte - mit viel Mut, Blut und Tränen - und mit vielen Toten.&lt;br /&gt;Hier können tausende Menschen Platz finden. Die geschmückten Gräber der Jashari-Familie liegen eingerahmt zwischen einer Art Bühne und einem betonierten Vorplatz. Der Ort Prekaz in der Region Drenica, kaum 30 Kilometer Luftlinie nordwestlich von Prishtina gelegen, ist zum politischen Wallfahrtsort der Albaner des Kosovo geworden. Hier liegt der Bauer und Volksheld Adem Jashari, Mitbegründer der UÇK, der "Befreiungsarmee des Kosovo", begraben. Und mit ihm 45 Mitglieder seiner Familie. Alle getötet.&lt;br /&gt;Um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, ist ein Blick in die Geschichte nötig: Als der ehemalige serbische Präsident Slobodan Milosevic 1989 das Autonomiestatut der damals "Autonomen Provinz" in Jugoslawien abschaffen ließ, verloren die Albaner ihre Stellungen in Staat und Wirtschaft. Albanische Kinder durften nicht mehr in die staatlichen, serbischen Schule gehen, teilweise boykottierten sie diese auch. Kranke Albaner kamen nicht mehr ins Hospital, weil sie die Kliniken mieden oder dort nicht mehr geduldet wurden. Die Albaner mussten handeln. Aus der Not schufen sie einen Schattenstaat, der Untergrundschulen und Krankenstationen organisierte. Das Volk scharte sich um den Schriftsteller Ibrahim Rugova und seine Partei, die Demokratische Liga. Rugova wurde Präsident, der Arzt Bujar Bukoshi Premierminister dieses Schattenstaats.&lt;br /&gt;"Wir kämpften von Anfang an für die Unabhängigkeit des Kosovos", sagt der 60-jährige Bukoshi heute. "Doch unser passiver und friedlicher Widerstand scheiterte spätestens in Dayton 1995, als der Krieg in Bosnien beendet, die internationale Gemeinschaft aber über Kosovo gar nicht verhandelt hat." Bukoshi wollte neue Wege suchen und zerstritt sich mit dem pazifistisch gesonnenen Rugova, der 2006 starb.&lt;br /&gt;Da lag der Kampf der Jashari-Familie schon acht Jahre zurück. Was im März 1998 in Prekaz geschah, hat die jüngste Geschichte des Kosovo wie kaum ein anderes Ereignis beeinflusst. Schon im Königreich Jugoslawien wollten die Vorväter Adem Jasharis sich nicht der serbischen Staatsmacht beugen. Im Jahr 1991 wehrten sich die Jasharis mit Waffengewalt gegen serbische Polizisten, die das Anwesen der Familie belagert hatten. Danach ließ man die Familie sieben Jahre in Frieden. Als aber am 26. November 1997 bewaffnete Albaner einen serbischen Polizeikonvoi beschossen und danach erstmals öffentlich in Uniformen auftraten, wollten die Serben am 5. März 1998 ein Exempel statuieren. Serbische Soldaten, Polizisten und Freischärler unternahmen eine breit angelegte militärische Offensive.&lt;br /&gt;Das von Wiesen und Äckern umgebene Anwesen der Familie wurde eingekreist, mit Artillerie sturmreif geschossen und am 7. März schließlich erobert. Es war ein Zeichen der Serben: Wer sich dem bewaffneten Widerstand anschloss, musste mit der Vernichtung der gesamten Großfamilie rechnen. Und so wurde die Botschaft auch von den Albanern verstanden. Doch die Beerdigung der Toten am 11. März wurde gerade deshalb zu einer Demonstration der Solidarität und des Widerstandswillens. Mehr als 30.000 Menschen versammelten sich unter den Augen der serbischen Soldaten, die Maschinengewehre auf die Menge gerichtet hatten. An diesem Tag entschlossen sich viele Albaner, der UÇK beizutreten und den bewaffneten Kampf aufzunehmen.&lt;br /&gt;Murat Jashari war damals in Deutschland. Die albanischen Großfamilien sandten junge Männer ins Ausland, um Geld für alle zu verdienen. Und so überlebte er wie neun andere Mitglieder der Familie. Sie ist heute wieder auf 22 Köpfe angewachsen.&lt;br /&gt;Die Ruinen von damals sind stehen geblieben und dienen heute als Mahnmal, neue Häuser wurden gebaut. Adem Jashari wird von den hunderten Menschen, die täglich hierher kommen, als eine Art Ikone verehrt, ein Laden bietet Bücher und verkitschte Bilder des Kämpfers an. Die Jasharis, einst Bauern und Gastarbeiter, sind zu einer Art adeligen Familie geworden. Und Murat empfängt hier wichtige Mitglieder der Gesellschaft, Generäle der Nato und Diplomaten vieler Staaten. Er ist in der neuen Position gewachsen. Er wählt die Worte sorgfältig aus. Er will für alle Albaner sprechen und steht über den Parteien.&lt;br /&gt;Auch Gani Thaçi, der Bruder des jetzigen Ministerpräsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi, musste über 21 Jahre lang als Arbeiter in Wien seine Großfamilie ernähren. Das Dorf Buroje liegt kaum fünf Kilometer Luftlinie von dem Anwesen der Jasharis entfernt. Das ebenfalls Anfang März 1998 zerstörte Haus ist wieder aufgebaut. Ein ungeteerter Weg führt zu dem Anwesen, das sich von den anderen Häusern des Dorfes kaum unterscheidet. Vater Haxije trägt immer noch den alten Albanerhut, ist einfach gekleidet, der Bruder bearbeitet jetzt als Bauer die 18 Hektar der Familie. Freundlich bitten sie ins Haus.&lt;br /&gt;Der Gästeraum ist geräumig, an der Wand hängt ein Bild, das Adem Jashari mit dem jungen Hashim Thaçi zeigt. Der Vater lächelt. "Er war immer ein stiller Junge, hat nie Probleme gemacht, war gut in der Schule, aber schon früh ein Kämpfer." Mit dem Geld des Bruders aus Wien konnte die Familie dem 1968 geborenen jüngsten der vier Söhne die höhere Schule und den Besuch der Universität von Prishtina am Anfang der 90er-Jahre ermöglichen. Hashim entschied sich für das Studium der politischen Wissenschaften und der Geschichte - und wurde sogleich ein Aktivist für die albanische Sache.&lt;br /&gt;Im Jahr 1992 ging Hashim dann in die Schweiz. Der Vater lächelt. Ihm ist der Stolz anzumerken. Dass Hashim sich in Zürich einer marxistischen Gruppe anschloss, interessierte ihn nicht so sehr. Aber dass er mehrmals in dieser Zeit illegal nach Kosovo kam. Und dann 1997 in die Wälder ging. "Manchmal kam er nachts mit einigen Kameraden, sie waren hungrig und schmutzig, ihm klebten die Socken an der Haut", erzählt er.&lt;br /&gt;Der UÇK gelang es zwar nicht, die serbische Militärmaschinerie zu schlagen. Doch nach weiteren Kämpfen und serbischen Massakern, nach der Zerstörung vieler Dörfer, der Vertreibung von Hunderttausenden im Sommer 1998 und dem Scheitern der Verhandlungen von Rambouillet im März 1999 entschloss sich die Nato zum Bombenkrieg gegen Serbien. Im Gegenzug befahl Milosevic die endgültige Vertreibung der Albaner aus dem Land. Die Familie Thaçi zog von einem Versteck zum anderen. In Buroje verloren insgesamt 73 Menschen das Leben, sagt der Vater.&lt;br /&gt;Doch sein Sohn mit dem Kriegsnamen "Schlange", der Junge aus dem Dorf, der politische Führer der UÇK, der plötzlich mit den Großen der Welt am Verhandlungstisch saß, hatte ein Etappenziel erreicht. Nato-Truppen besetzten 1999 das Kosovo, die UN errichtete ein Protektorat, viele Serben flohen aus dem Land. Als aus den Flüchtlingslagern rückkehrende Albaner gegen Serben und Roma vorgingen, löste Hashim Thaçi im Januar 2000 die aus der Kontrolle geratene UÇK auf und gründete die Demokratische Partei Kosova.&lt;br /&gt;Die drei albanischen Repräsentanten finden jetzt versöhnliche Worte zu den 100.000 Serben im Kosovo. Nur wenn Menschen- und Minderheitenrechte respektiert würden, erweise sich die Lebensfähigkeit des neuen Staats, sagt Bukoshi. "Die Serben, die hier geboren sind, haben wie wir ein Recht auf Heimat und einen angestammten Platz im Kosovo", betont Murat Jashari. Hashim Thaçi, der Ministerpräsident, besuchte im jahr 2008 serbische Dörfer. Er forderte die Einwohner auf, im Kosovo zu bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-8578774548175479673?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/8578774548175479673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=8578774548175479673' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/8578774548175479673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/8578774548175479673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/05/ein-symbol-des-widerstandes.html' title='Ein Symbol des Widerstandes'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-505620749249322700</id><published>2008-05-27T03:38:00.000-07:00</published><updated>2010-07-23T07:34:59.088-07:00</updated><title type='text'>Scanderbeg</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEmodXe5YSI/AAAAAAAACXs/hiIq4GjWbsU/s1600/Skenderbeu+Kopie.bmp"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497110042655678754" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEmodXe5YSI/AAAAAAAACXs/hiIq4GjWbsU/s400/Skenderbeu+Kopie.bmp" /&gt;&lt;/a&gt;Um 1405 Gjergi Kastrioti wird als Sohn des Fürsten Gjon Kastrioti und dessen Ehefrau Vojsava (einer Prinzessin der Tribalda Familie, aus dem heutigen Mazedonien, bzw. aus der adligen Muzaka Familie) als vierter Sohn in Sinë, im District Dibër (Rrethi i Dibrës), im damaligen Arbëria geboren.&lt;br /&gt;1407 Gjon Kastrioti beginnt seinen Krieg gegen die Osmanen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1415 Als Zeichen seiner Unterwerfung muss Gjon Kastrioti Tribut zahlen und alle vier Söhne als Geisel an den osmanischen Hof in Edirne schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1420 Die Herrschaft Gjon Kastrioti reicht von Prizren im Norden bis Lezhë im Süden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1423 Gjergj wird nach einer Niederlage seines Vaters mit seinen drei Brüdern zum zweiten Mal als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam konvertiert, und den türkischen Namen Iskender annimmt.Gjergi wird islamisch erzogen und tritt in das osmanische Heer ein. Als Iskander (Alexander) erreicht er infolge seiner militärischen Erfolge den Generalsrang und bekommt für seine Verdienste vom Sultan den Titel Bey (Beg) verliehen. Als Skanderbeg (albanisch: Skënderbeu) befehligt 5.000 osmanische Reiter und nimmt bereits geheime Kontakte zu den Städten Ragusa (Dubrovnik), Venedig, König László V. von Ungarn, and Alfons I von Neapel auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1437 Gjon Kastrioti stirbt.1440 Murad II. beordert Skanderbeg nach Dibra.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1443 Im November nutzt Skanderbeg die Niederlage der Osmanen gegen die Ungarn unter Johannes Hunyadi (Iancu Hunedora) bei Niš, um mit 300 albanischen Landsleuten von der osmanischen Armee zu desertieren und mit ihnen nach Nordalbanien zu fliehen. Nach einem langen Marsch kann er am 27. November die Festung Krujë gewinnen, schwört dem Sultan und dem Propheten ab und erklärt er sich zum Rächer seiner Familie und des Landes. Seine rote Standarte mit dem doppelköpfigen Adler soll er der Überlieferung mit den pathetischen WortenIch habe Euch nicht die Freiheit gebracht, sondern hier bei Euch gefunden gehisst haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1444 Skanderbeg baut Festungen und führt mit 20.000 Kämpern einen Guerillakrieg, bei dem er die gebirgige Landschaft Albaniens zu seinem Vorteil strategisch zu nutzen weiss. Er ruft alle albanischen Clanchefs in der zu Venedig gehörenden Stadt Alassio (heute: Lezhë) zusammen. Nach der Beilegung aller Zwistigkeiten, einigt man sich, als "Liga von Lezhë" vereint gegen die Osmanen zu kämpfen. Unter dem Oberbefehl Skanderbegs verfolgen die albanischen Truppen die Osmanen bis in die östlichen Regionen Albaniens um Dibër und den Ohridsee.&lt;br /&gt;In den Folgejahren bleibt Skanderbeg an der Spitze der Truppen, die zusammen kaum mehr als 10.000 Mann zählten. Venedig, Neapel und der Papst, der Skanderbeg später den Titel Athleta Christi verleiht, ünterstützen die Albaner mit Geld, Waffenlieferungen und gelegentlich auch mit Truppen.&lt;br /&gt;Mit diesem Bündniss führt Skanderbeg 18 Jahre erfolgreich Krieg gegen die Osmanen, denen es dadurch nicht gelang, sich dauerhaft in Mittel- und Nordalbanien festzusetzen. Bei Torviol vernichtete das albanische Heer unter Skanderbegs Führung im Juni erstmals ein osmanischen Heer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1447 Um den Besitz von Danja (Dagno) kommt es zum Krieg mit Venedig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1448 Im Juli besiegt Skanderbeg das venezianische Söldnerheer bei Drin, dem er jedoch im Oktober angesichts der osmanischen Bedrohung Danja überlassen muss. Am 14. August schlägt Skanderbeg ein Heer der Osmanen nördlich von Dibra, bei Oranik. Die Osmanen scheitern an dem uneinnehmbaren Kruja und an Skanderbegs Guerillataktik, die die Versorgung des osmanischen Heeres massiv beeinträchtig und das osmanische Heer schließlich Ende Oktober zum Abzug zwingt.&lt;br /&gt;Obwohl vielfach angenommen wird, dass Skanderbeg auch an der 2. Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje/Kosova/ Második rigómezei csata) zwischen dem 17.- 20 Oktober auf Seiten der von Johannes Hunyadi geführten Koalition gegen Sultan Murad II. teilgenommen hat, ist er niemals auf dem Schlachtfeld erschienen. Skanderbeg und seine Truppen waren auf dem Weg, um die ungarische Armee Hunyadis zu unterstützen, als ihnen vom serbischen Thronprätendenten Đurađ Branković der Durchzug verwehrt wurde, weil dieser Skanderbeg Unterstützung gegen die Venezianer und nicht gegen die Osmanen zugesagt hatte. Währernd der Schlacht schickte Mehmed II. Truppen mit dem Auftrag nach Albanien, Skanderbegs Armee zu binden. Obwohl Hunyadi diesmal geschlagen wurde, konnte sich Ungarn zu Lebzeiten seines Reichsverwesers und Heerführers erfolgreich gegen die Osmanen zur Wehr setzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1450 Im Mai zieht Murad II. persönlich mit einem 150.000-Mann- Heer nach Albanien und beginnt mit der Belagerung Krujës, die Tausende von Opfern auf beiden Seiten fordern wird. Trotz ihrer zahlen- und waffenmäßigen Überlegenheit gelingt es des osmanischen Truppen jedoch nicht "Die Festung" (so auch der Titel des gleichnamiger Romans des albanische Schriftstellers Ismael Kandaré) einzunehmen, so dass sie wegen des Wintereinbruches den Rückzug nach Osten antreten müssen. Skanderbeg lässt eine Garnison von 1.500 Männern, unter dem Kommandio seines Leutnants Vrana Konti (Kont Urani) in der Festung Krujë zurück, um das Osmanischen Heerlager mit vornehmlich nächtlichen Attacken zu zermürben und den Nachschub des Sultans zu stören.&lt;br /&gt;Bis September sank im osmanische Lager die Moral nachhaltig und eine Seuche breitete sich aus. Murad II musste erkennen, dass die Festung Krujë wohl nicht durch Waffengewalt erobert werden konnte und hob die Belagerung auf, um sich auf den Heimweg nach Edirne zu machen.&lt;br /&gt;Im daraufolgenden Winter stirbt Sultan Murad II. in Edirne. Sein Nachfolger als Sultan wird sein Sohn Mehmed II.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1451 Um die anderen albanischen Aristokraten auf seine Seite zu ziehen, heiratet Skanderbeg Marina Donika, die Tochter des Fürsten Gjergj Arianit Komneni von Vlora und Kanina, im Kloster Ardenica und arrangiert die Heirat seiner Schwester &amp;amp; Mitkämpferin Mamica mit Karl Musachi Thopia.&lt;br /&gt;Am 26.3. schliesst Skanderbeg. einen Bündnisvertrag mit Alfons V. von Neapel in Gaeta und wird aus militärstrategischem Kalkül dessen Vasall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1453 Nach dem Fall Konstantinopels reist Skanderbeg am 29. Mai persönlich nach Neapel und erbittet Hilfstruppen und Artillerie. Albanien erhält eine kurze Verschnaufpause, während sich Mehmed II. anschickt, die restlichen byzantinischen Gebiete zu erobern. Für die Chriten des Balkans bricht damit ein neues Zeitalter an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1455 Die Belagerung von Berat bedeutet das erste Kräftemessen zwischen Skanderbeg und dem neuen Sultan Mehmed II. und endet in einer verheerenden Niederlage Skanderbegs. Nachdem Skanderbeg Monate lang die Burg von Berat belagert hatte und der demoralisierte osmanische Kommandeur bereit zur Kapitulation war, zog Skanderbeg mit einem Teil seiner Truppe ab.&lt;br /&gt;Er ließ einen seiner Generäle mit der Hälfte seiner Kavalerie auf der Bank des Flusses Osam zurück, um die Belagerung zum Abschluss zu bringen. Dieser Fehler sollte ihn teuer zu stehen kommen, denn die Osmanen nutzten diesen Vorteil für einen Angriff. Sie schickten starke Kavallerieeinheiten vom Kosovo Polje als Entsatz nach Berat. Die Albaner fühlten sich sicher und konnten jedoch überrumpelt werden, als sie von den Osmanen am Ufer des Oram überrascht wurden. 5.000 Albanische Reiter werden massakriert. Als Skanderbeg das Schlachtfeld erreicht, ist alles vorbei und die osmanische Reiterei hat sich bereits Richtung Anatolien abgesetzt.&lt;br /&gt;Ein Grund für die Niederlage von Skanderbegs Armee war der Verrat seines Neffen Hamza Kastrioti, einem Offizier der Kavalerie, der mit anderen Albanern zu den Osmanen überlief und diesen wichtige Informationen über den Aufenthalt und die Organisation der albanischen Truppen gab.&lt;br /&gt;Hamza Kastrioti wird später von Skanderbeg persönlich auf dem Schlachtfeld gefangen genommen und in der Festung Krujë eingekerkert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1456 Skanderbegs Sohn Gjon wird geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1457 Eine osmanische Armee von 80.000 Männern fällt mit der Hoffnung ein, den Widerstand der Albaner brechen zu können. Die Armme wird von Isa Beg Evrenoz, einem der wenigen Kommandeure, die Skanderbeg in einer Schlacht besiegt haben und dem Verräter Hamza Kastrioti, angeführt.&lt;br /&gt;Nachdem die Invasoren, die ihr Lager auf dem Ujebardha-Feld ("Weisswasser"), auf halben Wege zwischen Lezhëand Krujë errichtet haben, erheblichen Schaden anrichten konnten, kann sie Skanderbeg nach mehreren Monaten im September bei Albulen in der Nähe von Kruja entscheidend schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1460 Skanderbeg schließt mit Mehmed II. einen Waffenstillstand&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1461 Skanderbeg schließt am 22. Juni einen dreijährigen Waffenstillstand mit Sultan Mehmet II.&lt;br /&gt;In der Folgezeit kommt es jedoch zu weiteren Scharmützeln. Skanderbeg unterstützt König Ferdinand von Neapel gegen den rebellierenden Fürsten von Tarent, Giovanni Antonio Orsini, in Süditalien mit ca. 2500 Mann.&lt;br /&gt;Für seine Hilfe wird Skanderbeg zum Herzog von San Pietro im Königreich Neapel ernannt und kehrt in seine Heimat zurück. Im Vertrauen auf einen geplanten Kreuzzug kündigt Skanderbeg auf Veranlassung des Papstes den Waffenstillstand mit Mehmed II.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1463 Im April wird in Skopje ein weiterer Waffenstillstand geschlossen. Skanderbeg reist nach Italien, um Geld und Truppen von seinem Lehnsherrn König Alfons I. von Neapel zu erbitten. Dieser gewährt ihm nicht nur eine Pension, er schenkt ihm außerdem größerer Ländereien in Süditalien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1464 Skanderbeg steht nach dem Tode Pius´ II. am 15.August den osmanischen Einfällen wieder allein gegenüber. Skanderbeg besiegt den albanischen Renegaden Ballaban Badera, der von etlichen albanischen Kommandeuren, u. a. Moisi Arianit Golemi, einem Befehlshaber der Kavallerie, unterstützt wurde.&lt;br /&gt;Der Quartiermeister von Skanderbegs Armee, Vladan Giurica, der Muzaka of Angelina, ein anderer Neffe Skanderbegs, sowie 18 andere Adlige und Hauptmänner werden von Ballaban Badera gefangen genommen, sofort nach Istanbul geschickt und dort 15 Tage lang gefoltert. Skanderbeg’s Versuche seine Leute durch einen Gefangenaustausch auszulösen schlagen fehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1465 Balaban Pascha schlägt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1466 Sultan Mehmed II. kehrt mit einem Heer von 150.000 Mann zurück, um Krujë erneut zu belagern, wie sein Vater 16 Jahre zuvor. Die Stadt wird von 4.400 Mann unter dem Kommando von Prinz Tanush Topia verteidigt.&lt;br /&gt;Nach einigen Monaten muss auch Mehmet II. erkenne, dass Krujë nicht eingenommen werden kann. Schmachvoll kehrt er nach Istanbul zurück, jedoch unter Zurücklassung einer Armee von 40,000 Mann unter dem Kommando von Ballaban Pasha, der die Belagerung fortsetzen und die Burg El-basan bauen soll.&lt;br /&gt;Durrës wird das nächste Ziel des Sultans, als starke Basis gegenüber der italienischen Küste.&lt;br /&gt;Auch die zweite Belagerung von Krujë konnte von Skanderbeg gesprengt werden. Ballaban Pasha fand den Tod durch eine Schusswaffe.&lt;br /&gt;Im Dezember besucht Skanderbeg Papst Paul II. in Rom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1467 Skanderbeg sucht im Januar König Ferdinand in Neapel auf und bittet diesen vergeblich um Militärhilfe. Mehmed II. übernimmt im Juli persönlich den Oberbefehl und belagert Kruja zum dritten Mal. Nach siegreichem Kampf bei Buzurschek belagerte Mehmed II. wiederum Kruja.&lt;br /&gt;Diesmal wird eine noch größere Streitmacht aufgeboten. Während ein Kontingent die Stadt belagert, strömen weitere osmanische Armeen von Bosnien, Serbien, Mazedonien und Epirus mit dem Ziel herbei, das ganze Land einzuschliessen, um Skanderbegs Nachschubwege abzuschnüren und seine Bewegungen einzuschränken. Während des Kampfes erkrankt Skanderbeg in der von Venedig kontrollierten Stadt Lezhë an Malaria.&lt;br /&gt;Unter dem Befehl von of Leke Dukagjini werden die Osmanen bei Shkodër geschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1468 Am 17. Januar stirbt Skanderbeg in Lezhë und wird in der Kathedrale St. Nikolas begraben.&lt;br /&gt;Seine Gebeine sollen später angeblich von den Osmanen geraubt worden sein. Mit dem Tod Georg Kastriotas, der während seines Lebens mehrmals prakmatisch Religion und Bekenntnis gewechselt hatte,erlischt der albanische Widerstand gegen die Osmanen. Skanderbegs 12jähriger Sohn Gjon ist zu jung, um die Nachfolge des Vaters anzutreten und siedelt deshalb mit seiner Mutter und vielen seiner Landsleute ins Königreich Sizilien über, wo sie sich in Kolonien in Apulien, Kampanien, Kalabrien, den Abruzzen und auf der Insel Sizilien niederlassen. Als Arberer gelingt es ihnen bis heute ihre Kultur, Sitten, Gebräuche und Sprachen zu bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1478 Die vierte Belagerung von Krujë verläuft für die Osmanen erfolgreich. Demoralisiert und geschwächt aufgrund Hunger und fehlender Unterstützung während der einjährigen Belagerunsgzeit kapituliert die Festung gegenüber Mehmed II., der versprochen hatte, der Garnison einen feien Abzug zu gewähren. Als die Albaner jedoch mit ihren Familien die Festung verlassen, brechen die Osmanen ihre Zusage, töten alle Männer und versklaven Frauen und Kinder. Skanderbegs Grab und die Kirche wurden geplündert und zerstört. Die Überreste Skanderbegs wurden als Talismane mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1479 Der albanische Widerstand sollte unter der Führung von Dukagjini, ohne große Siege noch kurz andauern. Den Osmanen gelingt nach einer 15monatigen Belagerung die Eroberung der von Vendig kontrollierten Stadt Shkodër, der letzten albanischen Festung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1480 Nachdem die Osmanen die Eroberung Albaniens abgeschlossen haben, brechen sie mit eine Invasionsflotte nach Apulien auf, wo sie die Stadt Otranto erobern können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1501 Nachdem albanischer Widerstand sporadisch bis 1500 andauerte, räumen die Venezianer die Stadt Durrës. Die albanische Union Skanderbegs überlebte ihren Schöpfer nicht. Ohne ihn als Anführer spalteten sich die Kräfte und wurden zerieben Es folgte ein großer Exodus der Albaner nach Süditalien, besonders in das Königreich Neapel ebenso nach Sizilien, Griechenland, Rumänien und Ägypten. Die verbliebene albanische Bevölkerung trat zum großen Teil zum Islam über. Albanien sollte bis 1912 ein Teil des Osmanischen Reiches bleiben und damit nie wieder eine ernsthafte Herausforderung für die Hohe Pforte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1506 Der albanischstämmige Humanist und katholische Priester Marin Barleti (1450-1513) schreibt in Venedig mit seiner "Historia de vita et gestis Scanderbegi Epirotarum principis" die erste Skanderbeg Biographie, die in Rom gedruckt wird. Das Buch wird innerhalb kurzer Zeit mehrmals in andere Sprachen, z. B. deutsch und portugiesisch übersetzt. Bis zum heutigen Tage wird das Werk, das als albanischer Kulturschatz in der Biblioteka Kombetare in Tirana aufbewahrt wird, als Grundlage für alle Studien über Skanderbeg angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16. Jahrhundert Pierre de Ronsard (1524 – 1585) widmet Skanderbeg ein Poem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1718 Am 22. Juni wird die von Antonio Vivaldi komponiert Oper "Scanderbeg" in Florenz uraufgeführt. François Marie Arouet (1694-1778) , genannt Voltaire sinniert darüber,dass das Byzantinische Kaiserreich nicht untergegangen wäre, wenn es einen Anführer wie Skanderbeg besessen hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19. Jahrhundert Der amerikanische Schriftsteller Henry Wadsfworth Longfellow (1807-1882) schreibt ein Poem über Skanderbeg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1944 In einem dunklen Kapitel der Geschichte wird der Name Skanderbegs in Verruf gebracht.&lt;br /&gt;Auf Weisung Heinrichs Himmlers wird die "21. Waffen-Gebirgs-Division" der SS aufgestellt, für die der Name Skanderbeg als zusätzliche Bezeichnung missbraucht wird. Auch Skanderbegs Helm mit dem Gamsschädel muss als Ärmelabzeichen der Uniformen herhalten. Die Angehörigen der Einheit rekrutieren sich hauptsächlich aus dem Kosovo/Kosova, das dem vor Hitlers Gnaden geschaffenen "Großalbanien" angeschlossen worden war. Die NS-Rassenideologie versucht, die Albaner als „Arier“ im Kampf gegen die Jugo(=süd-)slawen, vornehmlich die Serben zu instrumentalisieren, wobei sie sich Jahrhunderte alte ethnische und auch konfessionelle Gegensätze zunutze macht. So zeichnet sich die auch als "Albanische Nr. 1" genannte Einheit weniger durch die Bekämpfung der kommunistischen Partisanen Titos aus, als durch Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung des Kosovo/Kosova und Nordmazedoniens. Am 28. Juli wird das Dorf Veliko zerstört und seine 380 Einwohner, darunter 120 Kinder, ermordet. Die Kommandos der Division verschleppen aus ihrem Einsatzgebiet sämtliche Juden, denen sie habhaft werden konnten zur Deportation nach Bergen Belsen, vertreiben zigtausende von Serben und begehen weitere Kriegsverbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;timediver®'s Anmerkungen:&lt;br /&gt;Während die Kollaboration mit dem Nationalsozialismus und die damit verbundene Schaffung eines kurzzeitigen "Großalbaniens" seit der Zeit Enver Hoxhas von albanischer Seite her oftmals verschwiegen, relativiert, bzw. interpretiert wird, oder andere Aspekte in den Vordergrund (Rescue in Albania) gerückt werden, dient sie serbischer Propaganda zum Herstellen einer"historischen Kontinuität" zu den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Konflikt um Kosovo-Metohija/Kosova. Gleiches gilt auch für die im Herbst 1942 gegründete albanische "Balli Kombëtar (Nationale Front)". So wird die "BK" zum Beispiel einerseits im " Länderinformationsblatt des United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) ", das sich einer 1989er Ausgabe der Berner Zeitung als Quelle bedient, im Kreise anderer Parteien kurz zwar als großalbanische, jedoch antikommunistische Widerstandsgruppe gegen Faschismus und Nationalsozialismus vorgestellt. Andererseits wird sie in " Wikipedia - The Free Encyclopedia ", mit Berufung auf jugoslawische Quellen, als Kollaborateurin der Achsenmächste präsentiert. Während die französische Ausgabe L’encyclopédie libre", einen kleinen Arikel über die "Partia Balli Kombëtar Shqiptar "vorweisen kann, wird diese in andersprachigen Wikipedia-Versionen, wie der italienischen " L’enciclopedia libera " zur "Elezioni legislative in Albania 2001" oder in "Die Freie Enzyklopädie "im Artikel zur albanischen Geschichte nur kurz erwähnt. Die albanische " Enciklopedia e Lirë " bietet indessen überhaupt keinen eigenständigen Artikel über die "Balli Kombëtar".&lt;br /&gt;1953 Der Regisseur Sergei Jutkewitsch stellt seinen 120minütigen Film "Velikiy voin Albanii Skanderbeg" mit Akahi Khorawa, Besa Imami, Adivie Alibali in den Hauptrollen als sowjetisch/albanische Coproduktion fertig.&lt;br /&gt;Der pathetische Film wird heute in einer auf 92 Minuten gekürzten Version von der Firma Icestorm vertrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2002 Der albanischstämmigen Bevölkerung Italiens (Arbëreshë) gehören etwa 102.000 Menschen an. Ihre Kirche mit orthodoxem Ritus (Eparchia di Piana degli Albanesi ) ist mit Rom uniert, ihren Priestern ist nach einem Dekret Papst Pauls VI. die Heirat erlaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2007 Von der Grabeskirche Skanderbegs sind heute nur noch wenige Mauerreste zu sehen.&lt;br /&gt;Die Originale des Helmes(mit Gamsschädel) und des Schwertes von Skanderbeg&lt;br /&gt;befinden sich im Kunsthistorischen Museum in Wien&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-505620749249322700?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/505620749249322700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=505620749249322700' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/505620749249322700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/505620749249322700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/05/scanderbeg.html' title='Scanderbeg'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/TEmodXe5YSI/AAAAAAAACXs/hiIq4GjWbsU/s72-c/Skenderbeu+Kopie.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-5820790856706941740</id><published>2008-05-27T03:35:00.001-07:00</published><updated>2011-10-09T01:59:24.518-07:00</updated><title type='text'>Hasan Prishtina</title><content type='html'>&lt;p align="left" style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 291px; FLOAT: left; HEIGHT: 179px; CURSOR: hand" border="0" alt="" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs244.snc1/9126_159473450145_676675145_3331741_4611419_n.jpg" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;strong&gt;Hasan Prishtina&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt; Geboren 1873 in Kosovo Gestorben 13. August 1933 in Thessaloniki war ein albanischer Politiker. Vor dem Ersten Weltkrieg unterstützte er die albanische Unabhängigkeitsbewegung. 1921 war er für kurze Zeit albanischer Ministerpräsident.&lt;br /&gt;LebenDer aus einer albanischen Familie, Stamm aus Drenica, mit großem Grundbesitz stammende Hasan Berisha studierte in Istanbul Jura. Nach der jungtürkischen Revolution wurde er 1908 in das erste Parlament des Osmanischen Reiches gewählt. Zu dieser Zeit änderte er seinen Nachnamen in Prishtina und führte den Titel Bej. Der neue Name drückte die Verbundenheit mit der Stadt aus, in der er die meisten politischen Anhänger und Freunde hatte.&lt;br /&gt;Als sich während des ersten Balkankrieges abzeichnete, dass das Osmanische Reich seine letzten europäischen Provinzen verlieren würde, beteiligte sich Hasan Prishtina am albanischen Aufstand, dessen Ziel die Gründung eines eigenen Staates war. So sollte die Aufteilung des albanischen Siedlungsgebietes unter den Siegern des Krieges, Serbien, Griechenland und Montenegro verhindert werden. Hasan Prishtina organisierte im Mai 1912 die albanischen Kämpfer im Kosovo, die nun anstatt der türkischen Armee gegen die serbischen und montenegrinischen Truppen kämpften.&lt;br /&gt;Als in Vlora am 28. November 1912 die albanische Unabhängigkeit ausgerufen wurde unterstellte sich Hasan Prishtina mit seiner Gefolgschaft formal der ersten albanischen Regierung von Ismail Qemali, deren tatsächlich Macht allerdings nicht einmal bis Elbasan, geschweige denn bis ins Kosovo reichte. 1913 erhielt Hasan Prishtina ein Ministeramt, dass er aber nicht tatsächlich ausüben konnte. Im Laufe dieses Jahres setzten sich die serbischen Truppen endgültig im Kosovo durch und die Provinz wurde durch die Grenzziehung der Großmächte auf der Londoner Botschafterkonferenz an Serbien gegeben.&lt;br /&gt;Hasan Prishtina ging nun nach Albanien und wurde am 17. März 1914 vom Fürsten Wilhelm zu Wied als Postminister in die Regierung berufen. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs verschwand der albanische Staat aber schon wenige Monate später wieder von der Landkarte. Die Zeit des Krieges verbrachte Hasan Bej zum großen Teil in Italien.&lt;br /&gt;Bei Kriegsende, 1918, formierte sich um Hasan Prishtina und Bajram Curri eine Widerstandsbewegung der albanischen Kosvaren, die gegen die wieder ins Kosovo einrückenden Serben kämpften und einen Anschluss der Provinz an Albanien erreichen wollten. Dabei war es an der Jahreswende 1918/19 noch nicht einmal sicher, ob der albanische Staat überhaupt wiedererrichtet werden würde. Auch die Aufteilung auf die mit der Entente verbündeten Nachbarländer Jugoslawien, Italien und Griechenland stand auf der Pariser Friedenskonferenz zur Debatte. Im Oktober 1919 ging Hasan Prishtina mit einer kosovarischen Delegation nach Paris, um bei der Friedenskonferenz für den Anschluss des Kosovo an Albanien zu sprechen. Die kosovarische Delegation durfte aber an keiner offiziellen Sitzung teilnehmen und ihr Anliegen wurde nicht debattiert.&lt;br /&gt;1920 war Hasan Bej Prishtina an der Organisation des Kongresses von Lushnjë beteiligt. Diese Versammlung einflussreicher Albaner einigte sich auf die Wiederherstellung der staatlichen Autorität und die Bildung der ersten im gesamten Land anerkannten Nachkriegsregierung. Die politische Lage in Albanien blieb trotzdem sehr instabil. Es gab keine Parteien, sondern verschiedene Interessengruppen, Clans und Stammesverbände, die um die Macht stritten. Eine dieser Gruppen waren die Kosovaren im Exil, zu diesen gehörte Hasan Prishtina. Im April 1921 wurde er für die Region Dibra (in dieser Grenzregion lebten nun viele Kosovo-Albaner) ins albanische Parlament gewählt. Er befürwortete die Unterstützung der albanischen Aufständischen im Kosovo und war Gegner Ahmet Zogus, der mit Hilfe der jugoslawischen Regierung an die Macht strebte und dafür auf das Kosovo verzichten wollte.&lt;br /&gt;Am 7. Dezember 1921 wurde Hasan Prishtina zum Ministerpräsidenten gewählt. Schon drei Tage später nötigte Zogu ihn zur Aufgabe des Amtes, indem er mit der Auslösung eines neuerlichen Bürgerkrieges drohte. Hasan Bej gab nach, um weiteres Blutvergießen in Albanien zu vermeiden. Um seinen jugoslawischen Verbündeten zu Willen zu sein, entfernte Ahmet Zogu die kosvarischen Parlamentsmitglieder - unter ihnen Hasan Prishtina - 1922 aus dem Parlament in Tirana. Diese Maßnahme war nötig, um den Konflikt mit Jugoslawien einzudämmen. Zogu hatte richtig erkannt, dass die Unterstützung der albanischen Aufständischen im Kosovo nur eine Gegenreaktion Jugoslawien provozieren würde, der Albanien nichts entgegenzusetzen hatte. Ihm war klar, dass der Aufstand gegen die jugoslawischen Truppen ohnehin keine Chance hatte. Im Februar 1923 wurden Hasan Prishtina und seine kosvarischen Anhänger schließlich genötigt, Albanien zu verlassen.&lt;br /&gt;Als im Sommer 1924 Fan Noli Ministerpräsident Albaniens geworden war, änderte er die Kosovo-Politik seines Landes erneut. Er unterstützte die Entsendung einer kosovarischen Delegation zum Völkerbund nach Genf, die dort wegen der schweren Menschenrechtsverletzungen der jugoslawischen Armee und Polizei im Kosovo Klage führen sollte. Chef dieser Delegation war Hasan Bej Prishtina. Die Kosovaren konnten jedoch nichts erreichen.&lt;br /&gt;Nachdem Zogu mit Hilfe jugoslawischer Söldner die Macht in Albanien wieder an sich gerissen hatte (im Dezember 1924), musste Hasan Bej Albanien für immer verlassen und natürlich konnte er auch nicht ins Kosovo zurückkehren. Als vermögender Mann erwarb er ein großes Haus in Thessaloniki, wo er fortan im Exil lebte. Am 13. August 1933 wurde er dort von dem Albaner Ibrahim Çelo ermordet. Ungeklärt ist, ob es sich um einen Fall von Blutrache oder um einen politischen Mord im Auftrag Ahmet Zogus handelte. Hasan Bej wurde bei Kukës nahe der Grenze zum Kosovo begraben.&lt;br /&gt;Während Hasan Bej Prishtina den Kosovo-Albanern als bedeutender Nationalheld und Freiheitskämpfer gilt und dieses Bild durch zahlreiche Beiträge in verschiedenen Medien durchaus präsent ist, spielt der Politiker aus dem Kosovo in der historischen Erinnerung Albaniens kaum eine Rolle. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-5820790856706941740?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/5820790856706941740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=5820790856706941740' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/5820790856706941740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/5820790856706941740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/05/hasan-prishtina.html' title='Hasan Prishtina'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-4280830014595047313</id><published>2008-05-27T03:31:00.000-07:00</published><updated>2008-05-27T03:32:30.301-07:00</updated><title type='text'>Drenica</title><content type='html'>Auch bekannt als das Drenica-Tal, ist ein hügeliges Gebiet in Zentral-Kosovo, mit einer Größe von 1200 Quadratkilometer. Die Region liegt westlich der Hauptstadt Priština, seine Bevölkerung von 110000 (1991 Census) ist fast vollständig Albanisch.Schon vor 1998, waren beide Kommunen (Skenderaj und Drenas ) von fast nur albanischer Bevölkerung bewohnt.&lt;br /&gt;Die Region umfasst die Gemeinden von Drenas und Skenderaj, welche Städte die Zentren der jeweiligen Gemeinden sind.&lt;br /&gt;Geschichte In der Antike befand sich die Region im Herzen des illyrischen Stammes der Dardaner. Damals hieß die Region Klapotnik.Die Region war bekannt für ihre Kämpfe gegen die Türken, 1455 als der Kosovo unter türkische Herrschaft kam, gelang es den Türken 400 Jahre nicht, die Region vollständig zu erobern.In der Zeit der türkischen Besatzung wurde die Region, in Gedenken an die blutigen Auseinandersetzungen, auch Drenica e Kuqe („Rotes Drenica“) genannt.1850-1860 eroberte Jashar Pascha den südlichen Teil Drenicas, der seither den Beinamen Drenica e Pashes trägt. In dieser Region befinden sich etwa 20 Dörfer. Seither werden Drenica e Pashes und Drenica e Kuqe unterschieden.&lt;br /&gt;Aus der Region stammt auch die Familie Jashari. Adem Jashari war ein Mitbegründer der UÇK.Kosovo-Krieg Die Region um Drenica galt als eine Hochburg der "Befreiungsarmee", und vom Dezember 1997 bis zum Beginn der serbischen Offensive im Februar 1998 war Drenica UÇK-Gebiet und wurde teilweise als "befreites" Gebiet bezeichnet. Traditionell zeigte sich in Drenica schon immer besondere Widerstände gegen die früheren Besatzungen und Regiemes. Da sich die Osmanen nur wenig in Drenica auskannte, im Gegensatz zu den Drenicaken, viel es ihnen auch immer schwerer dieses Gebiet richtig zu besetzen. So war auch Drenica die Wiege der UCK. Diese hatte zu Anfang (1996) erstmals Akitivitäten gegen die serbische Sonderpolizei durchgeführt. Seit ungefähr 1998 spitzte sich jedoch die Lage immer mehr zu. Das serbische Regieme in Belgrad warf albanische Beamte von ihre Ämtern, vorher hatte man dem Kosovo auch die Autonomie wieder entzogen. So waren nicht nur in Drenica, sondern auch im gesamten Kosovo immer mehr der 90 prozentigen albanischen Bevölkerung bereit, dem Regieme im Kosovo ein Ende zu setzen. Seit 1998-1999 kam es schließlich zu einem Krieg der UCK gegen die serbischen Paramilitärs. Auch vorher hatte man geplant, sowohl die albanische Bevölkerung in Drenica, wie auch im gesamten Kosovo, in benachbarte Albanien und Mazedonien zu vertreiben. Wegen diesem Plan und den Menschenrechtsverletzungen an albanische Ziilisten im Kosovo-Krieg hatte die NATO beschlossen serbische Stützpunkte im Kosovo zu bombardieren. Seit 2000 wurde Serbien dann der Zugriff auf Kosovo de juro und de facto entzogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adem Jashari&lt;br /&gt;Adem (Shaban) Jashari geb. 28. November in Prekaz, Drenica war Mitbegründer und Anführer der UÇK&lt;br /&gt;Die Grund– und Mittelschule, technische Fachrichtung, besuchte er in seinem Geburtsort und in Skënderaj. Der Wehrturm der Familie Jashari wurde frühzeitig zu einem Zentrum der sich formierenden UÇK; Jashari selbst zu einem ihrer Organisatoren in der Region von Drenica.&lt;br /&gt;Der UÇK-Führer kam am 6. März 1998 zusammen mit 56 Familienmitgliedern und Freunden bei einer menschenverachteten Aktion serbischer Einheiten auf seinen Wehrturm ums Leben, nachdem er zuvor Angriffe auf Serben durchgeführt hatte. Sein Wohnhaus, sein Grab und die Gräber der anderen getöteten Familienangehörigen sind heute für die Kosovo-Albaner zu einem Wallfahrtsort geworden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-4280830014595047313?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/4280830014595047313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=4280830014595047313' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4280830014595047313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/4280830014595047313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/05/drenica_27.html' title='Drenica'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-1831442572363655384</id><published>2008-05-27T01:39:00.000-07:00</published><updated>2010-09-08T13:42:06.559-07:00</updated><title type='text'>Kosovo Geschichte</title><content type='html'>Vorgeschichte und Antike1000 v. Chr.: Verschiedene Stämme der Illyrer bewohnen die westliche Hälfte der Balkanhalbinsel vom Norden des heutigen Griechenlands bis nach Pannonien. Die albanische Forschung sieht die Albaner als Nachfahren der alten Illyrer. Westliche Forscher gehen davon aus, dass die Albaner aus einem altbalkanischen Volk hervorgingen, welches die Romanisierung im unzugänglichen Berggebiet Nordalbaniens überdauerte. 2. Jhdt. v. Chr. - 1. Jhdt. n. Chr.: Integration der illyrischen Siedlungsgebiete in das Römische Reich. Seit der Kaiserzeit gehört das heutige Kosovo zur Provinz Moesia superior. Kaiser Diocletian teilt Ende des 3. Jahrhunderts die Provinzen neu ein. Kosovo und Teile des heutigen Mazedonien bilden nun die Provinz Dardania in der Diözese Moesia. Die wichtigste römische Ansiedlung auf dem Gebiet des Kosovo war das zur Zeit Kaiser Trajans gegründete Municipium Ulpiana. Seine Ruinen liegen nahe der Stadt Priština. Ansonsten war das Gebiet des heutigen Kosovo zu römischer Zeit eine städtearme Landschaft. Archäologisch nachgewiesen sind vor allem spätantike Siedlungen. 6. Jahrhundert: Einzug und die Verbreitung der Slawen über den ganzen Balkan.&lt;br /&gt;Mittelalter und erster serbischer Staatsiehe auch Geschichte Serbiens&lt;br /&gt;Nach der Völkerwanderung und dem Einbruch der Slawen auf den Balkan konnte sich das Byzantinische Reich im 7. Jahrhundert wieder stabilisieren. Obwohl die Balkanhalbinsel nun zum großen Teil von Slawen bewohnt war, herrschten die griechischen Kaiser bis Anfang des 9. Jahrhunderts über das Gebiet des heutigen Kosovo. 814 wurde die Region vom bulgarischen Zarenreich erobert. Nordwestlich des Kosovo begann im 10. Jahrhundert die Entstehung der ältesten serbischen Fürstentümer (Raszien). Im 11. Jahrhundert folgt eine letzte Periode der byzantinischen Herrschaft über Kosovo.Um 1200 begründen die Serben unter der Dynastie der Nemanjiden einen mittelalterlichen Staat mit einem serbischen König und einer serbisch-orthodoxen Nationalkirche. Zwischen dem Ende des 12. Jahrhunderts (Eroberung des östlichen Kosovo) und den ersten zwei Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts (spätestens 1216 wurde die Stadt Prizren erobert) wird das Kosovo Teil des serbischen Königreiches der Nemanjiden. Das serbische Reich wird im 13. und 14. Jahrhundert aufgrund der Schwäche des Byzantinischen Reiches zur Hegemonialmacht auf dem Balkan.Der erste König Stefan Nemanjic, auch Stephan II. genannt (1196-1227), wird 1217 gekrönt, sein Bruder, der Mönch Sava von Serbien (1169-1236) begründet als erster serbischer Erzbischof (1219-1233) die selbständige (autokephale) Serbisch-orthodoxe Kirche. 1345 lässt sich der serbische König Stefan Uroš IV. Dušan (1331-1355) zum „Zaren der Serben und Rhomäer“ krönen und erhebt so den Anspruch, als Nachfolger des Oströmischen (Byzantinischen) Reiches zu gelten. 1346 wird der serbische Erzbischof zum Patriarchen erhoben. Er nimmt seinen Amtssitz im Dreifaltigkeitskloster in Pec. Prizren in der Region Metochien (serb. Metohija) wird in dieser Zeit als Handelsstadt eines der Zentren des mittelalterlichen serbischen Staates. Das Kosovo ist auch die wirtschaftliche Basis dieses Reiches: es ist Kornkammer, Weinanbaugebiet und Weideland; dort werden Eisenerz, Blei, Silber und Gold gefördert.Im serbischen Mittelalter lebten die Albaner schon im Kosovo, allerdings als Minderheit. In vielen serbischen schriftlichen Überlieferungen aus dieser Zeit werden sie als Hirten bezeichnet.Das Serbische Reich des Mittelalters dient in der Gegenwart als Folie, auf deren Hintergrund serbische Ansprüche geltend gemacht werden: Das Kosovo ist im serbischen Selbstverständnis die Geburtsstätte der nationalen Kultur. Das Kloster von Pec war - von 1346 bis 1463 und von 1557 bis zur Aufhebung des Patriarchats durch die Türken im Jahre 1766 - Sitz des serbischen Patriarchen. Auch heute noch trägt der Patriarch der Serbischen-Orthodoxen Kirche – obwohl er seit 1920 in Belgrad residiert – den Titel des Erzbischofs von Pec. Charakteristisch ist die enge Verflechtung zwischen serbischer Nationalbewegung und eigener Nationalkirche: Die Kirche selbst versteht sich als Träger nationaler Kultur und Staatlichkeit.&lt;br /&gt;Eroberung durch die OsmanenNach seiner größten Machtentfaltung unter Stefan Uroš IV. Dušan zerfiel das serbische Reich sehr schnell in eine Reihe mehr oder weniger miteinander rivalisierender Teilfürstentümer, diese teilten auch das Kosovo. Diese Entwicklung, verbunden mit der Rivalität benachbarter christlicher Staaten, begünstigte die Niederlage der Reste des orthodoxen serbischen Reiches und die Expansion des muslimischen Osmanischen Reiches.Nach dem Einfall der Osmanen (1385) kommt es 1389 zur Schlacht auf dem Amselfeld. Die Bedeutung dieser Schlacht für die Realgeschichte ist eher gering (sie endete vermutlich unentschieden), für die Geistesgeschichte jedoch sehr groß: Die Berichte über die Schlacht begründen den im 19. Jahrhundert geprägten serbischen Mythos vom Opfertod bei der Verteidigung der Christenheit und prägen die serbische nationale Identität bis heute. Nach der Schlacht wurden die serbischen Fürsten, die das Kosovo beherrschten zu osmanischen Vasallen. Mit der Einnahme von Konstantinopel 1453 gingen die Osmanen dazu über, das Kosovo direkt zu regieren. Seit 1455 ist das Kosovo ganz unter osmanischer Herrschaft.In der Folge kehren sich die Siedlungsbewegungen der Serben um: Während der Expansion des Serbischen Reiches hatten sie sich von Norden nach Süden ausgebreitet, nun wanderten - bedingt durch die Ausbreitung des Osmanischen Reiches - die Zentren der serbischen Siedlung aus dem Kosovo Richtung Norden.&lt;br /&gt;OsmanenherrschaftUnter türkischer Herrschaft beginnen gleichzeitig die Albaner sich immer stärker auf dem Balkan auszubreiten. Begünstigt wird dieser Prozess in den nächsten Jahrhunderten durch mehrere Faktoren:Die Übernahme des Islam durch die Albaner macht diese zu bevorrechtigten Bürgern im Osmanischen Reich. Aus den vergleichsweise kargen Gegenden des heutigen Nordalbanien wandern die Albaner aus wirtschaftlichen Gründen in die weitaus fruchtbareren Gebiete des Kosovo aus, was von den türkischen Behörden teilweise gefördert wird. Ein Teil der Serben nimmt ebenfalls den Islam an und wird albanisiert; eine ähnliche Tendenz lässt sich bei den Bosniaken beobachten oder bei Tscherkessen, die im 19. Jahrhundert in das Kosovo einwanderten. Gleichzeitig kommt es zu massiven Auswanderungen der Serben in die Habsburger Monarchie. 1686 erobern die Habsburger Budapest von den Türken, 1689 Belgrad. In einem nachfolgenden Feldzug dringen habsburgische Truppen bis in das Kosovo und nach Mazedonien vor. Die Türken können sie jedoch aus dieser Region vertreiben. Die Serben des Kosovo, welche die habsburgischen Truppen als Befreier begrüßten, fliehen 1690 vor der Rache der Türken. Etwa 40.000 Christen, meist Serben, ziehen mit dem Patriarchen von Pec in die habsburgisch beherrschte Vojvodina. Dies war ein erheblicher Anteil der damaligen Bevölkerung: Die größte Stadt des Kosovo, Prizren, hatte in der Mitte des 17. Jahrhunderts nur 13.000 Einwohner.&lt;br /&gt;Zerfall des Osmanischen Reiches und BalkankriegeMit der Gründung der unabängigen Staaten Serbien, Bulgarien, Griechenland und Rumänien im Verlauf des 19. Jahrhunderts und dem absehbaren Zerfall des Osmanenreiches stellte sich die Frage, was mit den noch unter osmanischer Herrschaft stehenden Gebieten auf dem Balkan werden sollte. Die balkanischen Kleinstaaten stritten darum erbittert, zudem verfolgten die rivalisierenden Großmächte Österreich-Ungarn und Russland ihre eigenen Interessen in Südosteuropa, wodurch die Lage noch komplizierter wurde. An die Gründung eines albanischen Staates dachte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts niemand, auch die Albaner nicht. Mehrheitlich muslimischen Glaubens sahen sie ihre Zukunft weiterhin unter der Herrschaft des Sultans. Sie wollten Reformen im Osmanischen Reich, das albanische Sprachgebiet sollte in einem Vilayet vereinigt und Albanisch Unterrichtsprache werden. Diese Forderungen vertrat die Liga von Prizren, die sich 1878 gebildet hatte, um die Abtretung albanisch besiedelter Gebiete des Osmanischen Reiches an die slawischen Nachbarstaaten zu verhindern.Mitte der sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts begannen die Osmanen ihre europäischen Provinzen verkehrstechnisch zu erschließen. Europäische Gesellschaften wurden mit dem Eisenbahnbau beauftragt. Eine wichtige Strecke sollte von Thessaloniki über Skopje und das Kosovo nach Sarajewo führen. Die Planung folgte der traditionellen Hauptroute des Balkanhandels, die über das Amselfeld verlief. Bis zum Ausbruch des Serbisch-Türkischen Krieges (1876), war nur die Strecke bis nach Kosovska Mitrovica fertiggestellt. Nach dem Verlust Bosniens 1878 wurde nicht mehr weitergebaut. Später (1885) wurde die Strecke von Skopje über Vranje mit der serbischen Eisenbahn verbunden. Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung auf dem Balkan verlief nun von Thessaloniki über das Vardar- und das Moravatal nach Niš und Belgrad. Kosovo war damit von der zentralen Verkehrsader abgeschnitten und wurde zu einer Randprovinz. Dies sollte sich später auch unter der serbischen Herrschaft nicht mehr ändern.Die Annexion Bosnien-Herzegowinas durch die Donaumonarchie im Jahr 1878 hat Serbien sehr verärgert, da man dieses Land als von Serben bewohntes Territorium für sich oder einen südslawischen Gesamtstaat beanspruchte. Seit dieser Zeit wuchsen die Gegensätze zwischen Österreich-Ungarn und Serbien. Serbien bekam auf dem Berliner Kongress nur das Gebiet zwischen Niš und Vranje zugesprochen. Die in der Gegend von Vranje lebenden Albaner wurden in das noch unter osmanischer Herrschaft stehende Kosovo vertrieben, womit dort der albanische Bevölkerungsanteil deutlich angewachsen ist. Die serbische Regierung bemühte sich in den folgenden Jahrzehnten, ihr Territorium auf Kosten des Osmanischen Reiches nach Süden auszudehnen. Im Ergebnis des ersten Balkankriegs 1912 verlor das Osmanische Reich, abgesehen von Ostthrakien, seine restlichen europäischen Besitzungungen. Kosovo und Mazedonien fielen an das Königreich Serbien. Österreich-Ungarn versuchte seinerseits die Ausdehnung Serbiens zu begrenzen und erreichte, dass den Serben von der Botschafterkonferenz der Großmächte ein Zugang zur Adria in der Nähe der albanischen Stadt Shkodra verwehrt wurde. Gleichzeitig unterstützte man die Bildung eines albanischen Staates.Eine schmale politische Elite der Albaner hatte sich erst seit etwa 1910 mit der Frage befasst, was aus den Albanern werden soll, wenn die osmanische Herrschaft vom Balkan verschwindet. Als die Sieger des ersten Balkankriegs begannen, die eroberten Gebiete aufzuteilen, entschlossen sich deren politische Führer im November 1912 zur Ausrufung des unabhängigen Staates Albanien. An der Deklaration in Vlora waren auch Kosovaren, z.B. Isa Boletini, beteiligt. Die künftigen Grenzen waren völlig unklar und die provisorische Regierung Albaniens hatte keinerlei Macht, erstrebte aber trotzdem die Vereinigung aller albanischen Siedlungsgebiete im albanischen Staat. Kosovo und das nordwestliche Mazedonien fielen jedoch an Serbien, Ioannina und Umgebung an Griechenland. Freilich waren all jene Regionen gemischt besiedelt und die Albaner stellten noch nicht einmal in allen Gebieten eine Mehrheit. Dies galt vor allem für Epirus aber auch für Teile des Kosovo, wo es weite Landstriche gab, in denen mehrheitlich Serben wohnten. (Vgl. auch Geschichte Albaniens)Seit 1912 jedenfalls verlief die Geschichte der Albaner in Albanien und im Kosovo in sehr unterschiedlichen Bahnen: Schon die bei der Eroberung des Kosovo von der serbischen Armee verübten Grausamkeiten - etwa 10.000 Zivilisten sind dabei umgekommen - haben das Verhältnis der Albaner zu den neuen Machthabern von Anfang an schwer belastet. Die serbische Regierung hatte geplant, die neu gewonnenen Gebiete möglichst schnell dem restlichen Staatsgebiet anzugleichen. Dazu gehörte auch, dass überall die serbische Staatssprache und das serbische Schulwesen durchgesetzt wurde. Nicht nur bei den Albanern, sondern auch bei den Mazedoniern und anderen betroffenen Minderheiten waren diese Maßnahmen nicht sehr populär. Schon vor 1915 hatte die Auswanderung von Türken, Albanern und slawischen Muslimen in die Türkei eingesetzt, weil diese Muslime nicht unter christlicher Herrschaft leben wollten und teilweise auch schon unter Repressionen der neuen Herren zu leiden hatten. Diese Abwanderung setzte sich auch in der Zwischenkriegszeit in mehr oder weniger starken Schüben fort.&lt;br /&gt;Erster WeltkriegDer Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) und die Besetzung Serbiens (1915) verhinderte jedoch, dass die Pläne zur Serbisierung des Kosovo schnell in die Tat umgesetzt werden konnten. Als die Österreicher den Krieg gegen Serbien begannen, kam es im Kosovo zu Aufständen gegen die serbische Herrschaft. Die österreichisch-ungarische Armee wurde von den Albanern 1915 als Befreier begrüßt. Die Besatzungsmacht übergab die lokale Verwaltung in die Hände der Einheimischen und investierte in die Infrastruktur. Neben kriegswichtigen Straßen haben die Österreicher auch zahlreiche Grundschulen eingerichtet, in denen erstmals Unterricht in albanischer Sprache erteilt wurde. Nach dem Abzug der Österreicher im Herbst 1918 kam es zu Racheakten der zurückkehrenden serbischen Truppen an der kosovarischen Bevölkerung, weil diese mit dem Feind kollaboriert hatte.Bei Kriegsende formierte sich um Hasan Bej Priština und Bajram Curri eine Widerstandsbewegung der albanischen Kosvaren, die gegen die wieder ins Kosovo einrückenden Serben kämpften und einen Anschluss der Provinz anAlbanien erreichen wollten. Im Oktober 1919 ging Hasan Priština mit einer kosovarischen Delegation nach Paris, um bei der Friedenskonferenz für den Anschluss des Kosovo an Albanien zu sprechen. Die kosovarische Delegation durfte aber an keiner offiziellen Sitzung teilnehmen und ihr Anliegen wurde nicht debattiert.Noch bis Anfang der zwanziger Jahre wurde die Provinz von Aufständen der Albaner erschüttert, die sich der serbischen Herrschaft nicht unterwerfen wollten. Zehntausende sind zwischen 1918 und 1920 nach Albanien geflohen, wo die Versorgung der Flüchtlinge lange Zeit nicht gewährleistet werden konnte.&lt;br /&gt;1919-19411919 verzichtete das Ökumenische Patriarchat zu Gunsten der Serbisch-Orthodoxen Kirche auf die Kirchenhoheit über die Eparchien in Kosovo und Mazedonien.Schon 1921 sprach eine Delegation der Kosovo-Albaner beim Völkerbund in Genf vor, um sich über die Missachtung ihrer Menschen- und Minderheitenrechte zu beklagen. Ihre Beschwerde wurde dort aber ignoriert.Nach dem Ersten Weltkrieg begann die serbisch dominierte Regierung des SHS-Staats mit der Serbisierung des Kosovo. Ideologisches Leitmotiv war dabei, dass die ethnische Struktur wiederhergestellt werden müsse, die im Kosovo vor der türkischen Eroberung im 15. Jahrhundert bestanden hat. Die gesamte Verwaltung wurde mit serbischen Beamten besetzt, Serbisch war die einzige Amtssprache und auch in allen staatlichen Schulen wurde nur in dieser Sprache unterrichtet. Mit der Vergabe von Land an Zuzügler aus Serbien und Montenegro versuchte die Regierung in den zwanziger Jahren den slawischen Bevölkerungsanteil zu erhöhen. Dafür wurde der Grundbesitz ausgewanderter Türken und Albaner beschlagnahmt, darüber hinaus enteignete man einige muslimische Großgrundbesitzer. Das ganze Programm war wenig erfolgreich. Kurzfristig stieg zwar der serbische Bevölkerungsanteil, aber schon zu Beginn der dreißiger Jahre wanderten mehr Slawen aus, als neu ins Kosovo kamen. Mancher serbische Neubauer verkaufte das von der Regierung erhaltene Land sogar an Albaner, was das besondere Missfallen der Regierung erregte. Grund für die serbische Auswanderung war die katastrophale wirtschaftliche Lage des Kosovo. Im Gegensatz zu den Albanern hatten die Angehörigen der Staatsnation bessere Chancen, in den nördlichen Regionen Jugoslawiens Arbeit zu finden. Deshalb neigten sie eher zur Abwanderung.Die Regierung Jugoslawiens hatte vor dem Zweiten Weltkrieg weder ein schlüssiges Konzept noch die finanziellen Mittel, die Wirtschaft der armen südlichen Gebiete zu entwickeln. Sie blieben Auswanderungsländer. Die Schuld für den desolaten Zustand gab man teilweise den Türken und Albanern, die mit ihrer orientalischen Lebensweise und der Obstruktion gegen die serbische Herrschaft jede Entwicklung des Kosovo von vornherein unmöglich machen würden.&lt;br /&gt;1937: Die Vertreibung der Albaner als PlanspielDie Enttäuschung über die fehlgeschlagene Serbisierung des Kosovo spiegelt sich auch in der 1937 von Vaso Cubrilovic verfassten Denkschrift, die sich mit dem weiteren Vorgehen im Kosovo auseinandersetzt. In Die Aussiedlung der Albaner vertrat der Historiker die Überzeugung, dass das Albanerproblem nur mit Gewalt zur Zufriedenheit der Serben gelöst werden könne. Er plädierte für eine vollständige Vertreibung der muslimischen Kosovaren in die Türkei und nach Albanien. Die albanische Regierung wollte Cubrilovic durch Finanzhilfen und durch Bestechung einzelner Politiker für den Plan gewinnen. Außenpolitische Probleme, so meinte Cubrilovic, würde die "Aussiedlung" nicht auslösen: Wenn Deutschland Zehntausende von Juden vertreibt und Russland Millionen von Menschen von einem Teil des Kontinents zum anderen verlegen konnte, so wird die Vertreibung von einigen Hunderttausend Albanern schon nicht zum Ausbruch eines Weltkrieges führen. (Zitat) Im Gegensatz zu den vorherigen wenig erfolgreichen Kolonisationsprojekten würde die nachfolgende Wiederbesiedelung erfolgreich sein, weil man den Kolonisten nun die Häuser und den beweglichen Besitz, den die Albaner auch zurücklassen müssten, zur Verfügung stellen könne. Zusätzlich plädierte Cubrilovic für die Etablierung eines Zwangsdienstes jugoslawischer Jugendlicher zur Unterstützung der Neusiedler. Ausdrücklich nannte er den Reichsarbeitsdienst Hitlers als Vorbild.Cubrilovic wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Zumindest in den fünfziger Jahren wurden seine Überlegungen in Ansätzen aufgegriffen, als im kommunistischen Jugoslawien rund 200.000 Türken und Albaner in die Türkei vertrieben wurden.&lt;br /&gt;Das Kosovo im Zweiten WeltkriegDer deutsche Überfall auf Jugoslawien im April 1941 führt schnell zur Niederlage und zum Zusammenbruch des jugoslawischen Staates. Wie die Kroaten beteiligten sich auch die Albaner kaum an der Verteidigung des ungeliebten Staates. An der Aufteilung des eroberten Landes nahmen auch Deutschlands Verbündete Italien und Bulgarien teil. Kosovo und Teile Mazedoniens wurden mit dem bereits unter der Herrschaft des faschistischen Italien stehenden Albanien vereinigt. Die Zivilverwaltung lag in der Hand der Albaner, die nun ihrerseits die serbische Minderheit unterdrückten.Die Achsenmächte nutzten die Feindschaft zwischen den Balkanvölkern geschickt, um ihre Herrschaft in Südosteuropa zu stabilisieren. Die meisten Opfer hatten dabei die Serben zu beklagen, die dem Hass ihrer albanischen, kroatischen und bulgarischen Nachbarn ausgeliefert waren. Nach dem Ausscheiden Italiens aus dem Krieg im Sommer 1943 besetzten die Deutschen das Kosovo. Elastisch modifizierten die Nazis ihre Rassenideologie, indem sie die Albaner zur höherwertigen Rasse im Vergleich zu den Slawen erklärten. Auf diese Weise gewannen sie einen großen Teil der Albaner für den Kampf gegen die jugoslawischen Partisanen.Seit 1943 war Kosovo zunehmend zum Aktionsgebiet jugoslawischer Partisanenverbände geworden. Ihre Angriffe auf die deutschen Truppen und die albanische Polizei wurde mehrfach durch die Ermordung serbischer Zivilisten vergolten. Personen die im Verdacht standen, die Partisanen zu unterstützen, wurden zum Teil auch in das kroatische KZ Jasenovac verschleppt. 1944 wurde die kosovo-albanische SS-Division Skanderbeg aufgestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo. In ihrem brutalen Vorgehen unterschied sie sich nicht von den deutschen Verbänden. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden.&lt;br /&gt;In Titos Partisanenverbänden kämpften auch Albaner und es gab schon während des Krieges eine eigene kommunistische Parteiorganisation im Kosovo. In deren Führungsgremium waren die Albaner bis 1945 in der Mehrheit. Tito hatte den albanischen Kommunisten das Recht auf nationale Selbstbestimmung zugesagt, nur müsste Jugoslawien erst von den Faschisten befreit sein. Allerdings ist nie genau definiert worden, was mit dem Recht auf Selbstbestimmung gemeint ist, und ob auch die Lostrennung des Kosovo von Jugoslawien darunter fallen würde. Unter den albanischen Kommunisten war diese Hoffnung jedenfalls weit verbreitet.Neben den Partisanen Titos operierten im Kosovo auch albanische Partisanenverbände die der Befehlsgewalt der albanischen KP Enver Hoxhas unterstanden. Es kam zum Streit zwischen den kommunistischen Parteien beider Länder, denn man war sich nicht einig, wem das Kosovo nach dem Krieg zufallen sollte. Vor die Wahl gestellt, alleine das Kosovo Jugoslawien zu überlassen oder es zusammen mit Albanien dem jugoslawischen Staat anzugliedern verzichtete die KP Albaniens im Frühjahr 1944 auf jegliche Ansprüche im Kosovo. Tito und Hoxha kamen überein, dass die Vorkriegsgrenzen zwischen Albanien und Jugoslawien wiederhergestellt werden sollen.Ende 1944 zogen sich die Achsenmächte aus dem Kosovo zurück und die kommunistischen Partisanen übernahmen die Kontrolle&lt;br /&gt;In Titos kommunistischem Jugoslawien1945-1966Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kosovo in das föderal organisierte Jugoslawien Josip Broz Titos integriert. Das Gebiet gehörte zur Teilrepublik Serbien. Von Selbstbestimmungsrecht für die Albaner war keine Rede mehr. In der regionalen KP-Führung wurde auf bürokratischem Weg die albanische Mehrheit gekippt. Man verkleinerte das Führungsgremium mittels einer Weisung aus Belgrad und ab 1945 waren nur mehr sechs Serben und fünf Albaner darin vertreten.1945 kam es zu unorganisierten Aufständen verschiedener albanischer Gruppen gegen die neuerliche slawische Dominanz im Kosovo. Sie konnten von jugoslawischen Armee- und Polizeiverbänden ohne Schwierigkeiten niedergeschlagen werden. Die kommunistische Regierung Albaniens hielt sich aus diesen inneren Auseinandersetzungen beim damaligen Bündnispartner komplett heraus.Ende der vierziger Jahre kehrten die jugoslawische und die serbische Regierung vollends zu den Vorkriegstraditionen der Kosovo-Politik zurück. Die Zurückdrängung der albanischen Mehrheit entweder durch Slawisierung oder durch Vertreibung stand dabei im Zentrum. Minderheitenrechte für die Albaner gab es im sozialistischen Staat der Südslawen vorerst nicht. Die gewährte man 1950 nur der kleinen türkischen Minderheit. Damit gelang es vorläufig, die Albaner zu schwächen. Über 30.000 muslimische Albaner bekannten sich bei der Volkszählung von 1951 zur türkischen Nationalität, denn damit war die Möglichkeit zur Ausreise in die Türkei verbunden. Das war die einzige Möglichkeit, den staatlichen Repressionen zu entgehen, denn Albanien weigerte sich, Flüchtlinge aus dem Kosovo aufzunehmen, zudem bot das Wenige was man im Kosovo über die Terrorherrschaft Enver Hoxhas in Albanien wusste, kaum einen Anreiz in das Mutterland auszuwandern. Bis 1966 sind mehr als 200.000 Albaner in die Türkei ausgewandert.Wie vor dem Krieg bekamen serbische Neusiedler im Kosovo staatliche Unterstützungen. Entscheidend für den Zuzug in den Kosovo war aber, dass man hier leicht verhältnismäßig gut dotierte Stellen in der staatlichen Verwaltung bekommen konnte, die bis in die sechziger Jahre zum größten Teil mit Serben besetzt wurden. Den meisten Albanern fehlten dafür die notwendigen Qualifikationen und sie konnten diese auch nur unter Schwierigkeiten erwerben, weil es ihnen an Kenntnissen in der Staatssprache Serbokroatisch mangelte. Dies änderte sich erst in den fünfziger und sechziger Jahren, als eine Generation von Albanern heranwuchs, die serbische Schulen absolviert hatte. Auch der Militärdienst in anderen Teilen Jugoslawiens trug zur Verbreitung des Serbokroatischen unter den Albanern bei.&lt;br /&gt;Wirtschaftliche ProblemeAnders als in der Zwischenkriegszeit bemühte sich die jugoslawische Regierung nach 1945 viel intensiver um die wirtschaftliche Entwicklung des Kosovo. Es wurde viel in die Infrastruktur, in den Bergbau und die Schwerindustrie investiert. Bezahlt wurde das mit Transferleistungen, die aus den nördlichen Teilrepubliken in die Kasse des Bundes flossen. Zu keiner Zeit jedoch konnte die kommunistische Wirtschaftspolitik im Kosovo eine selbsttragende Ökonomie und genügend Arbeitsplätze für die stark wachsende Bevölkerung schaffen. Viele Jugoslawen bekamen den Eindruck, dass ihr Geld in der Albanerprovinz sinnlos verschwendet wurde, während viele Albaner meinten, dass die Zentralregierung nicht genug für den Kosovo tun würde.&lt;br /&gt;1966-1989Zu einer Wende in der jugoslawischen Kosovo-Politik kam es durch machtpolitische Auseinandersetzungen im Politbüro des Bundes der Kommunisten. Während ein Flügel um Tito allgemeine Reformen einleiten wollte, sperrte sich ein serbisch dominierter Flügel unter Innenminister Aleksandar Rankovic. Dieser war als Befehlshaber der Polizei maßgeblich für die staatlichen Gewaltmaßnahmen gegen die albanische Bevölkerung verantwortlich. Rankovic wurde 1966 aus dem Politbüro entfernt und musste seinen Ministerposten abgeben. Damit war der Weg für eine neue Kosovo-Politik frei. Tito verbesserte nun schrittweise die Lage der Albaner und gestand ihnen mehr Autonomie zu. In der neuen jugoslawischen Bundesverfassung von 1974 wurde das Kosovo (wie auch die Vojvodina) als autonome Provinz und Föderationssubjekt etabliert. In der Regierung und im Parteiapparat der Provinz dominierten fortan die Albaner. Allerdings blieben die Provinzen Bestandteil der Teilrepublik Serbien. Albanisch wurde zweite Amts- und Unterrichtssprache, albanische Kultur wurde gefördert und es kam zur Einrichtung der Universität Priština. Aus ihr ging in den folgenden 15 Jahren eine große Zahl albanischer Akademiker hervor.Nach jahrzehntelanger Unterdrückung der Albaner kam es nun in den 1970er Jahren zur Albanisierung des öffentlichen Lebens im Kosovo. Spätestens nach Titos Tod (1980) begannen die Serben im Kosovo und auch andernorts, ihren Unmut darüber zu äußeren. Zur selben Zeit wanderte eine große Anzahl Serben aus dem Kosovo ab (ca. 50.000 bis 1981). Ein Grund dafür mag das Gefühl gewesen sein, dass man sich nun fremd im eigenen Land fühlte. Wichtigste Ursache - so haben serbische Demographen 1991 herausgefunden - war aber die nach wie vor schlechte wirtschaftliche Lage. Hinzu kam, dass die Serben ihre Privilegien aus der Zeit vor 1966 verloren hatten und nun mit den Albanern um die Jobs im Verwaltungsapparat konkurrieren mussten. Dadurch hatte sich die ökonomische Situation der serbischen Minderheit in kurzer Zeit sehr verschlechtert.Die albanische Führung der Provinz konnte die wirtschaftlichen Probleme ebensowenig lösen wie die serbische zuvor. Misswirtschaft, Arbeitslosigkeit und Korruption kennzeichneten die Situation zu Beginn der achtziger Jahre. Die Schuld schob man der Regierung in Belgrad zu. Damit wurde der mühsam zwischen den Volksgruppen hergestellte Frieden gefährdet. Soziale Unruhen unter den Albanern hatten daher in den achtziger Jahren oft eine nationale, antiserbische Komponente. Dadurch wuchs unter den Kosovo-Serben das Gefühl der Bedrohung durch die Mehrheit.1981 kam es zu gewalttätigen Demonstrationen der albanischen Studenten in Priština, die gegen die schlechten Lebensbedingungen und die Perspektivlosigkeit - die meisten erwartete nach dem Abschluss die Arbeitslosigkeit - aufbegehrten. Als es so aussah, als ob die Kosovo-Regierung des Aufstandes nicht Herr werden könnte, rückten Polizisten aus dem engeren Serbien in Priština ein und knüppelten den Aufstand brutal nieder. Die Führung des Kosovo wurde auf Befehl Belgrads ausgewechselt. Seitdem nahmen die Spannungen zwischen Albanern und Serben stetig zu, und die Regierungsorgane auf Bundes- wie auch auf Provinzebene waren nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Vielmehr heizten sie den Nationalitätenkonflikt durch gegenseitige Schuldzuweisungen weiter an.Nach den Unruhen im Kosovo bildete sich ein "Komitee der Serben und Montenegriner", das mit Petitionen und Protestversammlungen versuchte, auf die von ihnen als schlecht empfundene Lage ihrer Volksgruppe im Kosovo aufmerksam zu machen. Seine Mitglieder waren neben ansässigen Serben auch pensionierte Militärs, entlassene Polizisten und Geheimdienstler aus der Rankovic-Ära sowie Kriminelle. Für seine erste Petition sammelte es zwar nur 76 Unterschriften, nach vier Jahren war die Zahl der Unterstützer jedoch auf 50.000 angewachsen. Slobodan Milosevic, damals Chef des BdK Serbiens, besuchte am 24. April 1987 das Kulturhaus in Kosovo Polje, nachdem er sich vier Tage zuvor mit den Anführern dieses Komitees abgesprochen und eine landesweite Fernsehübertragung sichergestellt hatte. Während seiner Rede inszenierten Mitglieder des Komitees vor dem Kulturhaus eine Schlägerei mit der mehrheitlich albanischen Polizei. Miloševic trat vor die Menge und rief: "Niemand soll es wagen, euch zu schlagen!" Dieser Auftritt wurde in den folgenden Wochen ständig im Fernsehen wiederholt und begründete Miloševics weiteren politischen Aufstieg.&lt;br /&gt;Der Zerfall JugoslawiensMit dem Tod Titos war die föderale Verfassungskonstruktion von 1974 in eine Krise geraten. Zuerst zeigte sich dies im Kosovo. Mit dem Argument, sie seien nach den Serben und den Kroaten die drittgrößte Nation in Jugoslawien verlangten die Albaner den Status eines Staatsvolks und die Loslösung Kosovos von Serbien. Die Provinz sollte gleichberechtigte Republik innerhalb der jugoslawischen Föderation werden. Die übrigen Teilrepubliken sowie die jugoslawische Bundesregierung verweigerten dies und Serbien setzte die kosovarische Provinzregierung ab. Das Zusammenleben zwischen Serben und Albanern verschlechterte sich zusehends. 1987 wurde Slobodan Miloševic Präsident der SR Serbien. Zwei Jahre später, am 28. Juni 1989, hielt er im Kosovo die bekannte Amselfeld-Rede, die als Vorbote des Krieges im ehemaligen Jugoslawien betrachtet wird.&lt;br /&gt;Serbische Machtausdehnung im KosovoAm 28. März 1989 hob das serbische Parlament einstimmig den Status des Kosovo als autonome Provinz auf und machte damit die jugoslawische Bundesverfassung von 1974 de facto unwirksam. Bei den darauffolgenden Demonstrationen im Kosovo wurden nach offiziellen Angaben 29 Demonstranten und zwei Polizisten getötet. Über das Kosovo wurde der Ausnahmezustand verhängt, wozu auch willkürliche Verhaftungen ohne juristische Basis oder Beistand gehörten. Über 200 Albaner wurden in Isolationshaft gebracht und dort teilweise misshandelt. Dieses Vorgehen machte Serbien zur Region mit der schlechtesten Menschenrechtsbilanz in Europa.In Serbien gab es jedoch auch Kritik an der staatlichen Kosovo-Politik. Der serbische Soziologe und Oppositionspolitiker Zoran Ðindic schrieb 1988: "Es wäre falsch, zu glauben, das Konstitutionsproblem Serbiens (werde) durch eine Rückkehr des Kosovo unter seine (Serbiens) staatliche politische Obhut gelöst. Dann... (wird) der Kosovo in jedem künftigen serbischen Staat eine permanente Quelle der Repression sein. Serbien kann sich als politische Gemeinschaft nur konstituieren, wenn seine Grenzen durch den Willen seiner (faktischen und potentiellen) Einwohner festgelegt sind".&lt;br /&gt;Gewaltfreier Widerstand und Schattenstaat der AlbanerNach der Verfassungsänderung wurde die Autonomie des Kosovo durch mehrere serbische Gesetzgebungsakte faktisch beseitigt. Gesetzgebung und Rechtsprechung im Kosovo wurden serbischen Behörden übertragen, der albanischsprachige Unterricht an Schulen und Universitäten wurde mit einem eigens für das Kosovo formulierten Zusatz zum serbischen Universitätsgesetz verboten. Die Polizei wurde dem serbischen Innenministerium unterstellt, albanische Polizisten wurden entlassen. Grundstücksverkäufe von Serben an Albaner wurden verboten. Mit einem weiteren Ausnahmegesetz wurde im Juni 1990 den serbischen Behörden der direkte Eingriff in die Verwaltung des Kosovo erlaubt. Die albanischen Abgeordneten des Kosovo-Parlaments reagierten zunächst mit der Ausrufung ihrer Provinz zur siebten Republik im jugoslawischen Staatsverband, daraufhin löste Serbien das Parlament am 5. Juli 1990 auf. Anschließend wurden sämtliche albanischen Führungskräfte entlassen. Jeder Albaner musste eine Loyalitätserklärung zum serbischen Staat unterschreiben, wer sich weigerte, wurde entlassen. Mindestens 80.000 Albaner, die die Unterschrift verweigerten, verloren daraufhin ihre Arbeit. Im September 1990 rief das kosovarische Parlament mit der "Kaçanik-Verfassung", in der großzügige Minderheitenrechte gewährt wurden, die "Republik Kosova" aus und wählte Ibrahim Rugova zu ihrem ersten "Präsidenten". Im September 1991 stimmten über 90% der Kosovo-Albaner bei einem Referendum für die völlige Unabhängigkeit ihrer Provinz, diese wurde jedoch nur von Albanien mit Einschränkungen anerkannt. Im Mai 1992 wurden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten, aus denen Rugova und die LDK als Sieger hervorgingen.In der Folgezeit begann unter der Führung von Rugovas LDK, der inzwischen die meisten albanischen früheren BdKJ-Mitglieder beigetreten waren, der Aufbau eines Parallelstaats ("Schattenstaat"). Weil serbische Institutionen boykottiert wurden, organisierte der Schattenstaat albanische Schulen für ca. 400.000 Schüler, medizinische Versorgung, öffentlichen Nahverkehr und Hilfe für Bedürftige. Finanziert wurde er durch Abgaben der kosovo-albanischen Diaspora. Die etwa 500.000 kosovo-albanischen Arbeitsmigranten in Europa führten mindestens 3% ihres Einkommens an die LDK ab. Im Jahr 1997 wurden 28 Mio. DM offiziell als Einnahmen verbucht.Insbesondere slowenische Politiker wie der im Jahr 1989 amtierende jugoslawische Staatschef Janez Drnovšek sahen in der serbischen Kosovo-Politik ein zunehmendes Hindernis für die von ihnen gewünschte Integration Jugoslawiens in europäische Organisationen. Dadurch wurde der Zerfall Jugoslawiens beschleunigt.Die serbische Polizei schikanierte zwar einzelne Albaner, vor allem mit dem schon in den 50er Jahren angewandten Mittel der "Waffenkontrolle": Albaner wurden auf ein Polizeirevier zitiert, wo sie ihre Waffe abgeben sollten. Gaben sie die Waffe ab, wurden sie verprügelt und wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt, gaben sie keine Waffe ab, wurden sie ebenfalls verprügelt und ihr Haus wurde mehrmals durchsucht. Im übrigen tolerierten die serbischen Behörden jedoch den Schattenstaat, auch die unter serbischen Polizisten weit verbreitete Korruption schwächte die serbischen Staatsorgane. Der Wahlboykott der Albaner ermöglichte den nationalistischen und sozialistischen Parteiführern Serbiens (Slobodan Miloševic, Vojislav Šešelj, Željko Ražnatovic) den Gewinn von Parlamentssitzen im Kosovo mit nur wenigen Stimmen und minderte die Wahlchancen der demokratischen serbischen Opposition. Diese stimmte zwar in der Kosovo-Frage weitgehend mit der Regierungspolitik überein, die Möglichkeit einer Zusammenarbeit wurde aber von Rugova und der LDK niemals ausgelotet. Kosovo-albanische Kritiker der LDK wie Veton Surroi und Adem Demaçi warfen Rugova zunehmend eine passive, starre und erfolglose Politik vor.&lt;br /&gt;Vom Dayton-Vertrag zum Kosovo-KriegAn der Den Haager Jugoslawien-Konferenz waren keine Vertreter des Kosovo beteiligt. Nachdem mit dem Dayton-Vertrag die serbischen und kroatischen Eroberungen in Bosnien faktisch anerkannt wurden, wuchs bei den Albanern die Unzufriedenheit mit der gewaltfreien Politik Rugovas. Zunächst kam es im Winter 1996 und 1997 zu Studentendemonstrationen in Priština, die ohne die Einwilligung Rugovas stattfanden. Die Studenten verlangten die Rückgabe der Universitätsgebäude. 1996 verübte eine Splittergruppe, die LKÇK, mehrere Bombenanschläge auf Lager für serbische Flüchtlinge aus Bosnien. Auch die UÇK trat mit Bekennerschreiben zu Bombenanschlägen zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Die Ursprünge der militanten Gruppen liegen im Dunkeln, wahrscheinlich gehen sie auf albanische Widerstandszellen der frühen 80er Jahre zurück, die ideologisch an Enver Hoxhas albanischem Marxismus-Leninismus orientiert waren und formierten sich zu Beginn der 90er Jahre. Mit dem Zusammenbruch der Staatsautorität in Albanien 1997 ("Lotterieaufstand") erhielten sie die Chance, sich zu bewaffnen und im Norden Albaniens, an der Grenze zum Kosovo, Trainingslager und Rückzugsräume einzurichten. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen serbischen Staatsorganen und den zunächst schlecht organisierten und bewaffneten albanischen Guerilleros nahmen daraufhin zu. Am 28. November 1997, dem albanischen Nationalfeiertag, trat die UÇK auf dem Begräbnis eines im Polizeigewahrsam gestorbenen albanischen Lehrers zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf. Im Februar 1998 griff die serbische Sonderpolizei MUP mehrere Dörfer in der Region Drenica mit dem Ziel an, Adem Jashari, einen UÇK-Führer, zu töten. Bei den Angriffen auf die Dörfer Donji Prekaz und Qirez wurden 87 Albaner, darunter 29 Frauen, Kinder und Alte, getötet. Nach diesem "Massaker von Drenica" schalteten sich internationale Organisationen in den Konflikt ein.Die Balkan-Kontaktgruppe und die OSZE verurteilten die Gewaltanwendung und riefen beide Seiten zum Dialog auf. Im Mai begannen Gespräche zwischen Rugova und Miloševic in Belgrad, die jedoch abgebrochen wurden. Die Kampfhandlungen im Kosovo gingen weiter, bereits Ende August gab es nach Angaben von UNHCR und IKRK 160.000 Binnenflüchtlinge. Im September 1998 forderte der UNO-Sicherheitsrat den Rückzug der serbischen Einheiten (Resolution 1199), gleichzeitig drohte die NATO Serbien erstmals mit Luftschlägen (ACTWARN-Erlass). Im Oktober wurde das "Holbrooke-Miloševic-Abkommen" unterzeichnet, in dem die Entsendung einer OSZE-Beobachtermission vereinbart wurde, es trat aber keine Entspannung der Situation ein. Nachdem am 15. Januar 1999 bei dem Dorf Racak 45 albanische Leichen mit Schusswunden, die von serbischer Armeemunition stammten, gefunden wurden, warf der Leiter der OSZE-Mission, der US-Amerikaner William Walker, den serbischen Truppen vor, ein Massaker an Zivilisten begangen zu haben. Zweifel an der These eines Massakers kamen auf, weil die Toten eindeutig nicht aus Nahdistanz erschossen wurden. Eine Untersuchung durch das ICTY ließ Belgrad nicht zu. Der Druck auf die Konfliktparteien wurde verstärkt, am 6. Februar 1999 wurde die Konferenz von Rambouillet als letzte Chance für eine friedliche Lösung einberufen. Das dort am 23.2. vorgelegte Friedensabkommen sah eine weitgehende Selbstverwaltung des Kosovo bei Verbleib im serbisch-jugoslawischen Staatsverband vor. Nach drei Jahren sollte eine internationale Konferenz endgültig über seinen Status entscheiden. Die Einhaltung des Abkommens sollte, wie im Dayton-Vertrag, durch NATO-Truppen überwacht werden. Die kosovo-albanische Delegation unterzeichnete das Abkommen am 18. März 1999, obwohl ihrer Forderung nach einer Volksabstimmung über die staatliche Zukunft Kosovos nicht stattgegeben wurde. Die serbische Seite verweigerte die Unterschrift, da der Vertrag nach ihrer Ansicht die für sie nicht akzeptable Besetzung des Landes durch NATO-Truppen bedeutet hätte. Am 24. März begannen daraufhin die Luftangriffe der NATO auf Serbien.Die NATO-Luftangriffe zwangen Slobodan Miloševic schließlich zum Einlenken. Da bei den NATO-Luftangriffen nicht nur serbische militärische Ziele angegriffen wurden, sondern auch serbische Kraftwerke, Fabriken, Brücken, Bürogebäude sowie durch Fehlabwürfe auch Wohnhäuser und Flüchtlingskonvois, kamen dadurch nach einer Untersuchung des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag etwa 500 Serben und Albaner ums Leben.&lt;br /&gt;Die Intervention der NATODer Rückzug der serbischen Armee beendete vorerst die blutigen Auseinandersetzungen im Kosovo. Das Kosovo wurde vorläufig eine Art Protektorat der UNO. Schätzungen über die Zahl der während des Konfliktes 1998/1999 Getöteten schwanken zwischen 9000 und 15000. Es gelten bis heute 4000 Menschen als vermisst, davon etwa 1500 Albaner. Es ist aber anzunehmen, dass eine Vielzahl davon verstreut in Massengräbern im Kosovo liegt. Das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag befasst sich zurzeit mit den Geschehnissen. Seit dem Jahr 2000 wurden insgesamt 65 mutmaßliche Massengräber im Kosovo von den Kfor-Truppen gefunden, allein 42 davon im britischen Sektor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-1831442572363655384?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/1831442572363655384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=1831442572363655384' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1831442572363655384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/1831442572363655384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/05/kosovo-geschichte.html' title='Kosovo Geschichte'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3041425751189960207.post-6024492588897974303</id><published>2008-04-20T02:37:00.000-07:00</published><updated>2008-10-28T12:16:36.045-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hashim Thaçi'/><title type='text'>Hashim Thaçi</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/SQdlD9OO2VI/AAAAAAAABkM/YFd6U7TkJgM/s1600-h/Kryeministri_i_Pavaresise.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 302px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/SQdlD9OO2VI/AAAAAAAABkM/YFd6U7TkJgM/s400/Kryeministri_i_Pavaresise.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5262285808253983058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;strong&gt;Hashim Thaçi ist in die Geschichte eingegangen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hashim Thaçi hat einen Lebenstraum: Er will als erster Regierungschef eines unabhängigen Staates Kosovo in die Geschichte eingehen. Und das nur neun Jahre nachdem er die Kampfuniform der Kosovo-Befreiungsarmee &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a title="UÇK" href="http://de.wikipedia.org/wiki/U%C3%87K"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;UÇK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt; gegen Maßanzüge ausgetauscht hat.&lt;br /&gt;Schon bei den Parlamentswahlen im November 2007 hat er bewiesen, wie populär er bei seinen Landsleuten ist: Seine Demokratische Partei Kosovos (PDK) bekam 34 Prozent der Stimmen und wurde mit Abstand die stärkste politische Kraft der bisherigen südserbischen Provinz.&lt;br /&gt;Der am 24. April 1968 im Dorf Buroje im traditionell unruhigen Gebiet im Drenica-Tal, westlich von Pristina, geborene Thaci studierte an der Universität der Kosovo-Hauptstadt Geschichte. Nach Aufhebung der Autonomie des Kosovos 1989/1990 durch den damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic war er in der Unabhängigen albanischen Studentenunion aktiv und verließ 1992 seine Heimat. An der Universität Zürich studierte er internationales Recht und südosteuropäische Geschichte.&lt;br /&gt;In der Schweiz wurde er 1993 einer der Gründer der &lt;/span&gt;&lt;a title="UÇK" href="http://de.wikipedia.org/wiki/U%C3%87K"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;UÇK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;. Nach einer militärischen Ausbildung in Albanien kehrte er ins Kosovo zurück, wo er den Kampfnamen «Gjarper» (die Schlange) bekam. Im Juli 1997 wurde er von einem serbischen Gericht wegen Terrorismus und Beteiligung an mehreren Morden in Abwesenheit zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Bei den gescheiterten Verhandlungen zur Lösung der Kosovo-Krise leitete er im Februar/März 1999 im französischen Rambouillet die Albanerdelegation.&lt;br /&gt;Nach den NATO-Luftangriffen und dem Rückzug der serbischen Sicherheitskräfte im Juni 1999 war Thaçi mehrere Monate der erste Regierungschef in der nun von der Vereinten Nationen verwalteten Provinz. Im Oktober desselben Jahres gründet er die PDK, die auf den politischen Strukturen der &lt;/span&gt;&lt;a title="UÇK" href="http://de.wikipedia.org/wiki/U%C3%87K"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;UÇK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt; aufbaut. Thaci ist verheiratet, hat einen Sohn und spricht Englisch und Deutsch.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3041425751189960207-6024492588897974303?l=drenica-buroja.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/feeds/6024492588897974303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3041425751189960207&amp;postID=6024492588897974303' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6024492588897974303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3041425751189960207/posts/default/6024492588897974303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://drenica-buroja.blogspot.com/2008/04/hashim-thai.html' title='Hashim Thaçi'/><author><name>Muhamet Sahiti</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02365928720712509626</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/S_1y_JuZuII/AAAAAAAACWQ/EmK67TCEqXQ/S220/Bild007.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_atbWUWIEMvc/SQdlD9OO2VI/AAAAAAAABkM/YFd6U7TkJgM/s72-c/Kryeministri_i_Pavaresise.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
